Wärmeschutz-Bodentreppe
 
25.10.2017
 

Was kostet eine neue Dacheindeckung?

Materialien für das Dach und Kosten im Überblick

Ein Dach ist den ständig wechselnden Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Damit die schützende Hülle den Wetterextremen standhält, steht nach einigen Jahrzehnten eine Dachsanierung an. Wie hoch die Kosten für eine neue Dacheindeckung ausfallen, hängt neben Hausgröße und Dachform vor allem vom Material ab, denn die Kosten für Dachsteine, Dachziegel, Faserzementplatten, Zink, Kupfer, Reet und Schiefer unterscheiden sich zum Teil erheblich.

Dacheindeckung BiberschwanzziegelBild größer anzeigen
Wie hoch die Kosten für eine neue Dacheindeckung ausfallen, hängt neben Hausgröße und Dachform vor allem vom Material abFoto: Energie-Fachberater.de

Das Dach ist ein großes Bauteil, dass zudem dauerhaft dem Wetter trotzen muss. Deshalb entstehen für eine neue Dacheindeckung oft hohe Kosten. Neben den Preisen für das Eindeckungsmaterial selbst fallen diese auch für den Abriss der alten Eindeckung, die neue Unterkonstruktion, die notwendige Dämmung sowie Nebenarbeiten an. So fassen Dachdecker den Schornstein ein und bringen neue Regenrinnen an. Abhängig vom Standort und der Form des Daches kann außerdem ein Schneefang nötig sein. Deshalb lassen sich die genauen Kosten nur nach einer individuellen Planung zuverlässig abschätzen. Die hier angegebenen Preise verstehen sich dagegen als überschlägige Richtwerte.

Abriss und Demontage der alten Dachhaut
Soll eine neue Eindeckung auf das Dach, muss die alte zunächst runter. Neben den Arbeiten zur Demontage erstrecken sich die Ausgaben dabei auch auf die Entsorgung des Bauschutts. Lassen Hausbesitzer die Arbeiten von einer Fachfirma durchführen, verlangt diese rund 25 bis 40 Euro pro Quadratmeter. Erledigen handwerklich geübte Hausbesitzer den Abriss selbst, können sie die Kosten der Dacheindeckung spürbar senken. Aber Achtung: Das Arbeiten auf dem Dach ist nicht ungefährlich und erfordert Erfahrung. Hausbesitzer sollten ihre Fähigkeiten nicht überschätzen. Sind asbestbelastete Materialien zu entsorgen, muss unbedingt ein Fachbetrieb beauftragt werden.

Kosten für Unterkonstruktion, Dämmung und Nebenarbeiten am Dach
Damit die neue Dacheindeckung sicher hält, müssen Dachdecker eine neue Unterkonstruktion aufbringen. Diese setzt sich aus der Unterspannbahn und der Lattung zusammen. Dazu kommen die Kosten für eine Dachdämmung, die vorgeschrieben ist, wenn der gesamte Dachaufbau erneuert wird. Für Lattung und Unterkonstruktion belaufen sich die Kosten auf rund 15 bis 45 Euro pro Quadratmeter. Dazu kommen weitere Nebenarbeiten wie die Einfassung eines Schornsteins für rund 600 bis 1.000 Euro, neue Regenrinnen für 1.000 bis 2.000 Euro und eventuell ein Schneefang für etwa 10 bis 30 Euro pro Meter. Soll auch ein neues Dachfenster eingebaut werden, erhöht das die Kosten der Dacheindeckung um rund 300 bis 500 Euro pro Stück.

Kosten für die Materialien der Dacheindeckung

Entscheidend für die Ausgaben der neuen Dachhaut ist das gewählte Material. Dabei stehen Hausbesitzern heute zahlreiche Varianten zur Verfügung. Neben Dachsteinen aus Beton oder Dachziegeln aus Ton lässt sich das Dach auch mit Schiefer, Kupfer oder Stahlblech decken. Auch Faserzementplatten und Reet beinhaltet die breite Materialpalette. Die durchschnittlichen Kosten im Überblick:

  • Für Bitumenbahnen, Betondachsteine, Kunststoffdachpfannen, Stahlblech und Aluminium fallen bei der Dacheindeckung Kosten von ca. 15 bis 30 €/m² an
  • Dachziegel, Tonziegel, Faserzementplatten, Titanzinkblech schlagen mit Kosten von ca. 25 bis 50 €/m² zu Buche
  • Tiefer in die Tasche greifen müssen Hausbesitzer für eine Dacheindeckung aus Schiefer oder Kupfer. Die Kosten liegen bei ca. 70 bis 140 €/m² 
  • Ein Dach aus Reet kostet ca. 100 bis 150 €/m²

Übrigens: Im Rahmen einer Dachdämmung ist auch die neue Dacheindeckung förderfähig! Wer keine Förderung in Anspruch nimmt, sollte die Handwerkerkosten von der Steuer absetzen.

*Wir haben die Kosten für eine neue Dacheindeckung sorgfältig recherchiert. Es handelt sich jedoch um Durchschnittswerte für eine erste Kalkulation. Je nach Region, Zustand des Dachs und ausgewählten Materialien können die tatsächlichen Kosten auch davon abweichen. Sicherheit über die Kosten erhalten Hausbesitzer mit einem Handwerker-Angebot

 
 
 
 
Quelle: Energie-Fachberater.de
 

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