10 Jahre Ratgeber Sanierung

Foto: Energie-Fachberater.de/Rheinzink

Zink

Zink ist perfekt für die Dacheindeckung, denn es ist leicht zu verarbeiten, wartungsfrei und leitet Blitzstrom ab.

Im Lauf der Jahre entwickelt ein Dach aus dem vielseitigen Naturmaterial Zink seine ganz individuelle Patina.

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Zink
 
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Attraktive Akzente setzt eine Dacheindeckung aus Zink. Das Metalldach schützt das Haus stilvoll und ökologisch und sorgt für optische Highlights im Zusammenspiel mit dem Naturbaustoff Holz
Attraktive Akzente setzt eine Dacheindeckung aus Zink. Das Metalldach schützt das Haus stilvoll und ökologisch und sorgt für optische Highlights im Zusammenspiel mit dem Naturbaustoff HolzFoto: RHEINZINK GmbH & Co. KG

Höchstmaß an Gestaltungsfreiheit: Dacheindeckung aus Zink
Zink wurde lange nur als Legierungspartner und nicht als eigenständiges Metall eingesetzt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelte man dann die ersten Walzverfahren und damit wurde Zink im Bauwesen eingesetzt. Besonders beliebt ist das Material wegen seiner Langlebigkeit und Wartungsfreiheit. Zur hohen Lebensdauer trägt die schützende Patina bei: Sie bildet sich im Laufe der Jahre und sorgt für die charakteristische blaugraue Oberfläche beim Zinkdach. Diese Schutzschicht gleicht auch Kratzer wieder aus und ist verantwortlich für den hohen Korrosionswiderstand. Es werden auch bereits vorbewitterte Varianten mit der zinktypischen Farbung angeboten. Wer einen gleichbleibenden Ton möchte, kann auf unsichtbar beschichtete Produkte zurückgreifen, die vor dem natürlichen Alterungsprozess geschützt sind.

Vielseitigkeit ist Trumpf
Der Werkstoff besticht durch seine Flexibilität: Mit verschiedenen Rautentypen und -größen sowie Zinkbändern, genannt Scharen, sind die Gestaltungsmöglichkeiten vielseitig. Je nach Verlegemuster entstehen völlig unterschiedliche Dachwirkungen. Angeboten werden ebenso geradlinige Quadratrauten wie ziegelähnlichen Spitzrauten. Bei den Zinkbändern und -tafeln entstehen durch den Verfalzung unterschiedliche Effekte. Der Doppelfalz wird beispielsweise bei flacheren Dächern ab drei Grad Neigung eingesetzt, während das Winkelstehfalz-System bei steileren Dachneigungen ab 25 Grad zum Einsatz kommt. Universell einsetztbar und effizient in der Verlegung ist ein spezielles Leistensystem. Aufgrund der hohen Vorfertigung ist die Montage bei diesem wie auch beim Rautensystem sehr wirtschaftlich. Wird Zink für die Dacheindeckung verwendet, überzeugt der Werkstoff durch seine Flexibilität: Beliebige Formen können realisiert werden und auch komplizierte Details lassen sich lösen. Es muss aber nicht immer die komplette Dacheindeckung sein - auch auf Gauben, Vordächern, Erkern und Dachrändern sorgt Zink für interessante Effekte.

Zinkdach passt auch zu umweltbewussten Hausbesitzern
Nicht zuletzt überzeugt Zink als Dacheindeckung aus ökologischer Sicht, denn das Baumetall ist komplett recyclingfähig. Was Hausbesitzer darüber hinaus noch aufhorchen lässt: Zink lässt sich leicht verarbeiten, die Dacheindeckung ist nicht brennbar, leitet Blitzstrom ab und hält sogar Elektrosmog fern. Das rechtfertigt auch die höheren Kosten. Zwischen 40 und 90 Euro pro Quadratmeter müssen Hausbesitzer für ein Zinkdach investieren. Wer aber das Zinkdach im Rahmen einer kompletten Dachsanierung mit Dachdämmung einbauen lässt, erhält dafür auch eine KfW-Förderung und kann die Kosten so senken.


Quelle: www.Energie-Fachberater.de
 
 
 
 
 
 

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