10 Jahre Ratgeber Sanierung
10.09.2014
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Dachfenster-Typen im Überblick

Schwingfenster, Klapp-Schwing-Fenster, Lichtband & Co

Wissen Sie, was ein Klapp-Schwing-Fenster ist? Oder wann besser ein Schwingfenster im Dachgeschoss eingebaut wird? Und welche Vorzüge ein Panorama-Dachfenster hat? Wir stellen die wichtigsten Dachfenster-Typen vor und erklären, für welche Einbausituation welches Modell optimal ist.

Familie schaut aus DachfensterBild größer anzeigen
Schwingfenster sind vor allem für Familien praktisch. Da der Griff am oberen Ende sitzt, sind diese Dachfenster kindersicherFoto: KfW-Bildarchiv/Fotograf: Thomas Klewar
Geöffnetes KlappschwingfensterBild größer anzeigen
Klapp-Schwing-Fenster eröffnen einen freien Blick nach draußen. Besonders schön ist die Gruppierung mehrerer Fenster nebeneinanderFoto: Halfpoint / Fotolia.com

Schwingfenster: Bei diesem Dachfenster ist der Fensterflügel an der Mittelachse befestigt. Damit lassen sich die Fensterhälften sowohl nach innen als auch nach außen kippen. Geöffnet wird das Schwingfenster an der oberen Kante des Fenster und ist deshalb perfekt für Dachräume, wo Möbel direkt unter dem Dachfenster platziert werden sollen, und auch für Kinderzimmer, denn Kinder können den Fenstergriff nicht so leicht erreichen.

Klapp-Schwing-Fenster: Klapp-Schwing-Fenster haben einen großen Öffnungswinkel, der gesamte Fensterflügel kann mit einem Handgriff nach oben geklappt werden. Geöffnet wird das Dachfenster an der unteren Kante. Der große Öffungswinkel des Klapp-Schwing-Fensters sorgt für einen großflächigen Ausblick und freien Zugang zum Fenster. Werden zwei Klapp-Schwing-Fenster für mehr Licht direkt nebeneinander angebracht, spricht man von einem “Zwilling“.

Hoch-Schwingfenster: Im Gegensatz zum Schwingfenster liegt beim Hoch-Schwingfenster die Drehachse im oberen Fensterdrittel. Damit gibt es auch mehr Bewegungsfreiheit: Kein Flügel ragt in den Raum und erschwert den Zugang zum Fenster.

Lichtband: Bei einem Lichtband wird die Dachfenster-Fläche bis zum Fußboden verlängert. Unter dem normalen Dachfenster befindet sich das bis zum Boden reichende Zusatzelement, das mehr Lichtausbeute und auch den Kleinsten Ausblick bietet.

Panorama-Dachfenster: Große Formate sorgen für viel Licht und eröffnen neue Perspektiven unter dem Dach. Für echtes Atelier-Flair.

Dachbalkon: Diese Dachfenster-Lösung besteht aus zwei Teilen: Der obere Teil wird bis 45° aufgeklappt, der untere Teil herausgedrückt, wobei ein kleines Geländer ausklappt. Das ergibt einen Mini-Balkon für das Dachgeschoss.

Überfirstverglasung: Eine Überfirstverglasung bietet beim Spitzdach einen ganz besonderen Blich in den Himmel und echte Atelier-Atmosphäre. Dafür treffen die Dachfenster von beiden Seiten in der Mitte der Decke aufeinander.

Dachausstieg: Ausstiegsfenster für Wohnräume ermöglichen mit einem Öffnungswinkel von bis zu 67° einen sicheren Ausstieg für Dachhandwerker und Schornsteinfeger. Darüber hinaus dienen sie als Notausstieg im Dachgeschoss. 

Das richtige Dachfenster für ihren Dachausbau finden Hausbesitzer in fünf Schritten.

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Quelle: Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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