10 Jahre Ratgeber Sanierung

Foto: Energie-Fachberater.de/Rigips

Dämmung Kellerwand

Wenn der Keller als beheizter Wohnraum genutzt werden soll, ist eine Dämmung der Kellerwand gefragt.

Kapillaraktive Systeme für die Innendämmung der Kellerwände beugen Feuchteschäden und Schimmel vor.

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Dämmung Kellerwand
 
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Kapillaraktive Dämmsysteme schränken die Austrocknung der Kellerwand nicht ein, puffern Feuchtebelastungen und verhindern Schimmel
Kapillaraktive Dämmsysteme schränken die Austrocknung der Kellerwand nicht ein, puffern Feuchtebelastungen und verhindern SchimmelFoto: Multipor/Xella Deutschland GmbH

Kellerwand warm eingepackt
Sollen im Keller Wohnräume, Hobbyräume oder Gästezimmer entstehen, sorgt eine Dämmung der Kellerwände für das richtige Wohnklima und Heizkosten, die im Rahmen bleiben. Die Dämmung der Kellerwände kann von außen als Perimeterdämmung ausgeführt werden, diese wird dann zusammen mit der Dichtung eingebaut. Sind die Kellerwände nach außen dicht, bietet sich eine Innendämmung an. Damit sparen sich Hausbesitzer das aufwendige Freilegen der Kellerwände für die Perimeterdämmung. Allerdings geht durch die Innendämmung etwas Kellerraum verloren.

Egal ob Innendämmung oder Perimeterdämmung: Für die Dämmung der Kellerwände gelten die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV).

Innendämmung der Kellerwände: dampfdicht oder kapillaraktiv
Die Innendämmung der Kellerwände kann entweder dampfdicht oder als so genanntes feuchtepufferndes kapillaraktives System ausgebildet werden. Die einfachste und günstigste Art der Innendämmung wäre eine Ständerbauweise mit Dampfsperre, flexiblem Dämmstoff und Gipsbauplatten. Allerdings besteht bei dieser Konstruktion gerade bei Altbauten das Risiko, dass sich Tauwasser zwischen Dämmung und Kellerwand sammelt und dort Schäden verursacht.

Die neueste Entwicklung zur Innendämmung (aber mit Kosten von durchschnittlich 100 bis 130 Euro pro Quadratmeter auch die teuerste Lösung) sind kapillaraktive Systeme. Sie schränken die Austrocknung der Kellerwand nicht ein, regulieren das Raumklima und können Feuchtigkeitsbelastungen puffern, das heißt die Feuchtigkeit wird erst aufgenommen und später wieder an die Raumluft abgegeben. So vermeiden die Dämmplatten Feuchteschäden und Schimmel. Als Dämmstoffe eignen sich Calciumsilikatplatten, Dämmplatten aus Mineralschaum oder auch PUR-Platten mit speziellen kapillaren Durchbrüchen. Wichtig ist, dass diese Dämmplatten vollflächig an der Kellerwand verklebt werden, so dass eine kapillare Anbindung an das Mauerwerk besteht. Bei kapillaraktiven Systemen sollten unbedingt die dazugehören Bestandteile wie Grundputz, Kleber, Dämmplatten und Glattputz genutzt werden, da diese in ihrer Wirkung aufeinander abgestimmt sind.

Bei Dämmung der Kellerwand angrenzende Konstruktionen nicht vergessen
Bei der Innendämmung der Kellerwände dürfen auch angrenzende Innenwände, die Kellerdecke und Kellerfenster nicht vergessen werden. Diese müssen sorgfältig an die Dämmung angeschlossen werden, Innenwände und Kellerdecke erhalten eine so genannte Flankendämmung. Das heißt die Dämmung wird mindestens 50 Zentimeter an den Innenwänden und der Decke weitergeführt, um Wärmebrücken zu vermeiden. Darüber hinaus gilt für alle Möglichkeiten der Kellerwand-Dämmung von innen: An erster Stelle stehen eine umfassende Analyse der Bausubstanz, die sorgfältige Planung sowie die Auswahl des richtigen Systems. Nur so können Feuchte- und in der Folge Bau- und Schimmel-Schäden vermieden werden.

Kosten für die Dämmung der Kellerwände
Die Kosten für eine Dämmung der Kellerwände lassen sich pauschal kaum beziffern, vor allem wenn noch zusätzliche Maßnahmen zur Kellersanierung bei Feuchteschäden oder Ähnliches dazukommen. Für eine Außendämmung der Kellerwände müssen Hausbesitzer mit durchschnittlichen Kosten zwischen 60 und 100 Euro pro Quadratmeter rechnen, denn es sind Erdarbeiten nötig. Bei einer Innendämmung der Kellerwände kommt es auf das gewählte Material an. Die Kosten belaufen sich auf circa 40 bis 100 Euro je Quadratmeter.


Quelle: www.Energie-Fachberater.de
 
 
 
 
 
 

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