10 Jahre Ratgeber Sanierung

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Kellerdeckendämmung

Eine Kellerdeckendämmung reicht in der Regel aus, wenn der Keller nur als Lagerraum genutzt werden soll.

Der Vorteil der Kellerdeckendämmung ist, dass der Boden im Erdgeschoss nicht mehr so stark auskühlt.

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Kellerdeckendämmung
 
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Die Dämmung der Kellerdecke an der Unterseite ist als Einzelmaßnahme ein guter Anfang für die Sanierung, auch die Kosten sind überschaubar
Die Dämmung der Kellerdecke an der Unterseite ist als Einzelmaßnahme ein guter Anfang für die Sanierung, auch die Kosten sind überschaubarFoto: Knauf Insulation GmbH & Co. KG

Dämmung der Kellerdecke: Sanierungsmaßnahme mit Sofort-Effekt
Unbeheizter Keller und Kälte die bis in das Erdgeschoss zieht – viele Hausbesitzer kennen das Problem und kämpfen mit hohen Heizkosten. Die Lösung ist ziemlich einfach und relativ kostengünstig: Eine Kellerdeckendämmung schließt das Energieleck. Angenehmer Nebeneffekt: Nie mehr Fußkälte im Erdgeschoss.

Heimwerker am Start
Die Dämmung der Kellerdecke an der Unterseite ist als Einzelmaßnahme ein guter Anfang für die Sanierung. Sie ist eine der rentabelsten Sanierungsmaßnahmen und rechnet sich unbedingt, auch weil Hausbesitzer eine Kellerdeckendämmung selbst einbauen können. Mindestens acht Zentimeter dick sollte die Dämmung sein, dann sinken die Heizkosten erheblich und der Wohnkomfort im Erdgeschoss verbessert sich merklich. Weiterer Vorteil: Wer sich vom Energie-Fachberater im Baustoff-Fachhandel bei der Auswahl der richtigen Dämmplatten für sein Haus beraten lässt, kann die Dämmung selbst später in Eigenregie einbauen. Denn die meisten Dämmplatten müssen einfach nur vollflächig und lückenlos an die Kellerdecke geklebt werden. Unbedingt beachten sollten Hausbesitzer dabei, dass nicht nur die Kellerdecke gedämmt wird, sondern die Dämmung zusätzlich 50 Zentimeter von der Decke an den Wänden nach unten gezogen wird, damit keine Wärmebrücken entstehen. Und damit künftige Umbauten nicht erschwert werden, ist es sinnvoll, den Verlauf von Rohren und Leitungen genau vermessen und am besten auch zu fotografieren.

Egal ob Eigenleistung oder Handwerker: Die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) müssen bei der Kellerdeckendämmung beachtet werden.

Problemstellen bei der Kellerdeckendämmung: Leitungen unter der Decke
Wenn Leitungen unter der Kellerdecke eine einfache Verlegung verhindern, gibt es verschiedene Lösungen: Entweder werden Dämmstreifen als Abstandshalter an der Decke befestigt und darauf dann die Dämmplatte geklebt. Der Hohlraum zwischen Kellerdecke und Leitungen kann zusätzlich mit Dämmmaterial gefüllt werden. Noch einfacher ist es, die Dämmplatten bis an die gedämmten Rohrleitungen heranzuführen. Dazwischen wird einfach loser Dämmstoff gestopft.

Dämmung der Kellerdecke im Gewölbekeller
Ein Sonderfall ist es, wenn die Decke in einem Gewölbekeller gedämmt werden soll. Hier müssen Hausbesitzer entsprechenden Mehraufwand einkalkulieren. Die günstigste Variante der Kellerdeckendämmung wäre das Anbringen einer Unterkonstruktion mit Traglatten, die in der Kellerdecke verdübelt werden. Die Zwischenräume werden dann mit Dämmstoff-Matten ausgefüllt. Zum Schluss wird die Konstruktion mit Gipsbauplatten verkleidet. Die Fugen und Randanschlüsse sollten dabei luftdicht abgeschlossen werden. Alternativ bieten einige Hersteller für die Kellerdeckendämmung in Gewölbekellern spezielle Dämmsysteme an, sogar Maßanfertigungen sind erhältlich.

Materialien und Kosten für die Kellerdeckendämmung
Für die Kellerdeckendämmung sind die verschiedensten Dämmsysteme mit unterschiedlichen Dämm-Materialien erhältlich, abgestimmt auf den jeweiligen Bedarf. Eignet sich die Kellerdecke zum Beispiel nicht für eine Verklebung, gibt es auch Dämmplatten, die verdübelt oder verschraubt werden. Wer am Ende Wert auf einen einheitliche Optik legt, kann die gedämmte Kellerdecke streichen, mit Gipsbauplatten verkleiden oder verwendet gleich Dämmplatten mit Farbbeschichtung oder aufkaschierter Bekleidung wie zum Beispiel Vlies.

Die Kosten für eine Dämmung der Kellerdecke sind überschaubar: Einfache Dämmplatten sind schon ab 15 Euro pro Quadratmeter erhältlich. Teurer wird es, wenn Handwerker Hand anlegen. Dann müssen Hausbesitzer mit etwa 35 bis 50 Euro pro Quadratmeter kalkulieren. Dafür können Hausbesitzer dann eine Förderung für die Kellerdeckendämmung erhalten, die die Kosten reduziert.


Quelle: www.Energie-Fachberater.de
 
 
 
 
 
 

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