10 Jahre Ratgeber Sanierung
01.12.2015
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Die wichtigsten Begriffe rund um die Dämmung

Fachchinesisch zu Dämmstoffen und Wärmedämmung einfach erklärt

Steht eine energetische Sanierung an, entscheiden sich viele Hausbesitzer für eine Dämmung. Doch wer sich dann zu den Details und Dämmstoffen informieren möchte oder mit Energieberater und Handwerker auf Augenhöhe diskutieren will, hat seine liebe Müh‘ mit zahlreichen Fachbegriffen. Wir erklären, was Hausbesitzer zur Dämmung wissen müssen und welche Begriffe wichtig sind.

Handwerker bei der DachdämmungBild größer anzeigen
Wer die wichtigsten Begriffe rund um die Dämmung kennt, findet leicht den passenden Dämmstoff für seine SanierungFoto: Gesamtverband Dämmstoffindustrie GDI / IVH

EnEV: Sie begegnet Hausbesitzern bei einer Dämmung schnell - die Energieeinsparverordnung, kurz EnEV. Sie enthält alle gesetzlichen Vorgaben, die Hausbesitzer bei einer Dämmung beachten müssen. So ist festgehalten, welchen U-Wert das Dach, die Außenwand oder die Kellerdecke nach der Dämmung maximal noch erreichen darf. Danach richtet sich auch, welcher Dämmstoff in welcher Ausführung für die geplante Dämmung in Frage kommt.

U-Wert
: Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt die Dämmwirkung eines kompletten Bauteils an, also beispielsweise einer kompletten Außenwand samt Mauerwerk und Putz. Dabei gilt: je kleiner der U-Wert, umso besser die Dämmwirkung. Mit einer Dämmung lässt sich der U-Wert eines Bauteils senken, also verbessern. Dann geht weniger Wärme über diese Konstruktion verloren.

Wärmebrücke: Sie entsteht, wenn Bauteile mit unterschiedlicher Dämmwirkung aufeinandertreffen, zum Beispiel bei Anschlussstellen von Decken, Fenstern und Balkonen. Wenn durch eines der angrenzenden Bauteile die Wärme schneller nach draußen transportiert wird, besteht die Gefahr von Feuchtigkeit durch Kondensation und Schimmel. Mit einer lückenlosen Dämmung lassen sich solche Wärmebrücken vermeiden.

Wärmeleitfähigkeit: Die Wärmeleitfähigkeit gibt die Wärmemenge an, die durch einen Baustoff hindurchgeht. Sie ist ein wichtiges Kriterium für die Qualität von Dämmstoffen. Je kleiner der Wert (Lambda λ), umso besser "wirkt" die Dämmung und umso mehr Heizkosten lassen sich sparen.

Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS) / Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG)
: Dämmstoffe werden nach ihrer Wärmeleitfähigkeit in Wärmeleitfähigkeitsstufen (WLS) beziehungsweise Wärmeleitfähigkeitsgruppen (WLG) eingeteilt. Je kleiner der Wert, umso besser und platzsparender die Dämmung. Je größer die WLS oder WLG, umso dicker muss die Dämmung ausgeführt werden. Bei der WLS werden die Dämmstoffe in 1er-Schritten eingeteilt, z. B. WLS 019 oder 032, bei der WLG erfolgt die Einteilung in 5er-Schritten wie WLG 035 oder WLG 040. 

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Quelle: Energie-Fachberater.de / GDI
 
 
 
 

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