10 Jahre Ratgeber Sanierung

Foto: Energie-Fachberater.de/Isover

VHF

Eine vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) kombiniert Wärme- und Wetterschutz mit höchster Gestaltungsfreiheit.

Der große Vorteil der vorgehängten hinterlüfteten Fassade ist die Langlebigkeit, sie schützt das Haus über Jahrzehnte.

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Mit einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade (oft auch Vorhangfassade genannt) lassen sich alle Anforderungen an den Wärmeschutz problemlos erfüllen
Mit einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade (oft auch Vorhangfassade genannt) lassen sich alle Anforderungen an den Wärmeschutz problemlos erfüllenFoto: epr/vinylit
So ist die Vorhangfassade aufgebaut von rechts nach links: alte Fassade, Unterkonstruktion und Hinterlüftungsraum, Dämmung, äußere Schale
So ist die Vorhangfassade aufgebaut von rechts nach links: alte Fassade, Unterkonstruktion und Hinterlüftungsraum, Dämmung, äußere SchaleFoto: KNAUF AQUAPANEL GmbH

Vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) für lange Lebensdauer
Wer seine Fassade mit einer vorgehängten hinterlüfteten Fassadenkonstruktion dämmt, kann bei der Gestaltung in die Vollen gehen. Holz oder Kunststoff, Ziegel oder Glas, Zementplatten oder Schindeln – eine vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) bietet viel Platz für individuelle Ideen und ausreichenden Wärmeschutz. Die Dicke der Fassadendämmung kann den eigenen Energiesparzielen angepasst werden.

Vorhangfassade trennt Dämmung und Witterungsschutz
Wichtigstes Merkmal der vorgehängten hinterlüfteten Fassade (VHF) – oft auch Vorhangfassade genannt – ist die konstruktive Trennung von Dämmung und Witterungsschutz. Das ist zugleich auch der größte Vorteil dieser Art der Fassadendämmung, denn die äußere Schale hält alle Belastungen durch Wetterschwankungen von der Dämmung fern. Daraus resultiert auch die Langlebigkeit dieser Fassadenkonstruktion. Eine vorgehängte hinterlüftete Fassade schützt das Haus über Jahrzehnte. Das rechtfertigt auch die etwas höheren Kosten für die Dämmung mit einem solchen System. Zusätzlicher Vorteil: Zwischen der Außenwand des Hauses und der Dämmung befindet ein zwei bis vier Zentimeter breiter Spalt, der so genannte Hinterlüftungsraum. Er sorgt für eine Luftzirkulation, die Feuchtigkeit schnell wieder trocknen kann. Damit schützt eine vorgehängte hinterlüftete Fassade auch bestens gegen Schimmel.

Vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) – so ist die Fassadendämmung aufgebaut
Wird eine neue vorgehängte hinterlüftete Fassade montiert, müssen Hausbesitzer keine Vorarbeiten an der alten Fassade leisten. So ist ein Abschlagen von altem Putz nicht erforderlich. Im ersten Schritt wird die Unterkonstruktion auf der alten Fassade befestigt. Diese besteht aus Holz oder Metall und trägt dann auch die neue Fassade. Danach wird die Dämmung angebracht. Zwischen Außenwand und Dämmung verbleibt der Hinterlüftungsraum, der für Luftzirkulation sorgt. Großer Vorteil der VHF: Es lassen sich auch große Dämmstoff-Dicken montieren. So können so gut wie alle Anforderung an den Wärmschutz aus der Energieeinsparverordnung (EnEV) problemlos erfüllt werden. Zum Schluss folgt die äußere Schale, auch Witterungsschale genannt. Bei der Gestaltung der Bekleidung haben Hausbesitzer freie Hand, vorausgesetzt, das Bauamt spielt mit.

Der richtige Dämmstoff für die Vorhangfassade
Nicht nur bei der Dicke des Dämmstoffs haben Hausbesitzer die Wahl, sondern auch bei der Art des Dämmstoffs – vom Klassiker bis hin zum Naturdämmstoff. Hier geben die persönlichen Vorlieben des Hausbesitzers und die bauliche Situation den Ausschlag, welcher Dämmstoff zum Einsatz kommt.

Kosten für eine vorgehängte hinterlüftete Fassade
Die Kosten für eine Fassadendämmung mit vorgehängter hinterlüfteter Fassade (VHF) hängen unter anderem von der Hochwertigkeit des gewählten Dämmstoffs sowie der Fassadenbekleidung ab. Ab circa 90 Euro pro Quadratmeter inklusive Montage kostet die vorgehängte hinterlüftete Fassade. Den Mehrkosten bei der Montage stehen die lange Lebensdauer und der geringe Wartungsaufwand gegenüber.


Quelle: www.Energie-Fachberater.de
 
 
 
 
 
 

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