10 Jahre Ratgeber Sanierung

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WDVS

Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist die wirtschaftlichste und effizienteste Form der Fassadendämmung.

Besonders für die Dämmung von Putz- oder Ziegelfassaden bietet sich ein Wärmedämmverbundsystem an.

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WDVS
 
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Wird das WDVS fachgerecht angebracht, lassen sich Wärmebrücken wirksam vermeiden
Wird das WDVS fachgerecht angebracht, lassen sich Wärmebrücken wirksam vermeidenFoto: SCHWENK Putztechnik GmbH & Co. KG
Aufbau eines Wärmedämmverbundsystems: 1=Befestigung, 2=Dämmung, 3=Armierungsputz, 4=Oberputz
Aufbau eines Wärmedämmverbundsystems: 1=Befestigung, 2=Dämmung, 3=Armierungsputz, 4=OberputzFoto: SAKRET Trockenbaustoffe Europa GmbH & Co. KG
Auch ein WDVS aus natürlichen Dämmstoffen - wie hier Holzfaserplatten - sorgt für besten Wärmeschutz
Auch ein WDVS aus natürlichen Dämmstoffen - wie hier Holzfaserplatten - sorgt für besten WärmeschutzFoto: Unger Diffutherm GmbH

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Wirtschaftliche und effiziente Fassadendämmung: Wärmedämmverbundsystem (WDVS)
Bei einer Putz- oder Ziegel-Fassade eignet sich zur Fassadendämmung ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Die Fassadendämmung mit einem WDVS ist die wirtschaftlichste und effizienteste Art des Wärmeschutzes für die Fassade. Schon seit 40 Jahren kommt diese Methode der Fassadendämmung zum Einsatz und wird von privaten Hausbesitzern meistens bevorzugt. Das liegt nicht nur am guten Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern auch an der Effizienz: Wird das WDVS fachgerecht angebracht, lassen sich Wärmebrücken damit wirksam vermeiden und beste Dämmwerte erreichen. Der oft kritisierte "Schießscharteneffekt" (wenn die Fenster zu tief in der Fassade sitzen und dadurch klein und dunkel wirken) lässt sich übrigens vermeiden, wenn die Fenster im Zuge der Fassadendämmung gleich mit erneuert und in die Dämmebene versetzt werden. Auch das Thema Algen auf WDVS ist viel diskutiert. Verhindern lässt sich Algenbewuchs, wenn ein Putz zum Einsatz kommt, der Feuchtigkeit auf natürliche Weise regulieren kann. Die Fassadendämmung mit Wärmedämmverbundsystem braucht viel Erfahrung und erfordert eine fachmännische Umsetzung, die nur ein Fachbetrieb leisten kann. Das WDVS sollte daher nicht vom Hausbesitzer selbst angebracht werden.

WDVS: Fassadendämmung mit System
Ein Wärmedämmverbundsystem ist kurz gesagt eine verputzte Dämmung der Außenwand. Sie wird von verschiedenen Herstellern als komplettes System angeboten, bei denen alle Komponenten (Dämmung, Unterputz mit Armierungsgewebe, Oberputz, Kleber und Dübel) aufeinander abgestimmt sind. Deshalb sollten bei der Fassadendämmung auch genau diese Komponenten verwendet werden, um Schäden zu vermeiden. Die Systeme unterscheiden sich durch das Material der Dämmung, die Art der Befestigung und den Putz. Es dürfen nur bauaufsichtlich zugelassene Systeme an der Fassade angebracht werden. Um das WDVS richtig zu befestigen, müssen im Vorfeld einige Faktoren geklärt werden: Wie ist der Untergrund der Fassade beschaffen? Welcher Dämmstoff wird verwendet und wie sieht die Beschichtung aus? Daraus ergibt sich dann die Anbringung des WDVS: Möglich ist die Verklebung des Wärmedämmverbundsystems auf ebenem Untergrund, eine Verdübelung, wenn das Haus häufig Wetterextremen ausgesetzt ist, oder eine Verklebung plus Verdübelung bei hohem WDVS-Gewicht und Altbauten sowie die mechanische Befestigung mit Schienen bei starken Unregelmäßigkeiten.

Der richtige Dämmstoff für das Wärmedämmverbundsystem

Für die meisten Hausbesitzer ist WDVS gleichbedeutend mit Styropor als Dämmstoff. Dabei ist das nur eine von vielen Möglichkeiten. Wärmedämmverbundsysteme mit mineralischen Dämmstoffen sind genauso erhältlich wie WDVS, die komplett aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen.

Kosten für ein WDVS
Für ein gängiges Wärmedämmverbundsystem müssen Hausbesitzer ab circa 80 Euro pro Quadratmeter inklusive Montage kalkulieren. Wie hoch die Kosten ausfallen ist abhängig von der baulichen Situation, dem gewählten Dämmstoff und der gewünschten Beschichtung.

Sanierung von WDVS
Die ersten Wärmedämmverbundsysteme sind schon wieder in die Jahre gekommen. Diese müssen Hausbesitzer aber nicht teuer entfernen und entsorgen lassen. Spezielle Systeme zur Sanierung stellen die Leistungsfähigkeit des alten WDVS wieder her und sorgen per Aufdoppelung sogar noch dafür, dass sich der Wärmschutz des alten Wärmedämmverbundsystems verbessert.


Quelle: www.Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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