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12.10.2017
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FAQ Brandschutz und Fassadendämmung

Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) mit vielen Dämmstoffen sicher

Bei der energetischen Sanierung bringt kein anderes Thema die Gemüter so verlässlich in Wallung wie die Fassadendämmung mit einem Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS). Besonders im Fokus der Diskussion stehen immer wieder der Dämmstoff EPS (Polystyrol) und die Brandsicherheit. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema WDVS und Brandschutz zusammengestellt.

Dämung der Fassade mit Wärmedämm-Verbundsystem WDVSBild größer anzeigen
Wichtig für den Brandschutz der Fassadendämmung ist, dass nur die vom Hersteller dafür vorgesehenen Materialien zusammen im System verwendet werdenFoto: Energie-Fachberater.de

Kann ich mein Haus noch mit einem WDVS aus EPS (Polystyrol) dämmen?
Alle Wärmedämm-Verbundsysteme, die in Deutschland zugelassen sind, werden gründlich auf ihr Brandverhalten hin geprüft und sind "schwer entflammbar". Das trifft für Systeme mit Polystyrol als Dämmstoff genauso zu wie für Systeme mit Holzfaserdämmstoffen, Mineralwolle, Mineralschaum und anderen Dämmstoffen.

Ist meine Fassadendämmung im Brandfall sicher?
Viele Hausbesitzer sind durch Medienberichte zu spektakulären Brandfällen verunsichert. Tatsächlich gab es in den vergangenen Jahren nur wenige Fälle, bei denen die Fassadendämmung für den Brandverlauf eine Rolle spielte, und in den meisten dieser Fälle war das System nicht fertiggestellt oder nicht ordnungsgemäß ausgeführt. Die Brandschutz-Anforderungen an WDVS mit Stand 2016 fordern, dass bei WDVS aus Styropor im Sockelbereich sowie im Fassadenbereich sogenannte Brandriegel aus unbrennbaren Dämmstoffen eingebaut werden. Wichtig bei der Fassadendämmung ist, dass nur die vom Hersteller dafür vorgesehenen Materialien zusammen im System verwendet werden, erklären die Experten von Qualitätsgedämmt e.V.. Nur dann entspricht das WDVS den Prüfkriterien und erfüllt alle Anforderungen an den Brandschutz.

Wie lässt sich der Brandschutz beim WDVS verbessern?
Wer sich dennoch Sorgen um die Brandsicherheit seiner Fassadendämmung macht, hat mehrere Optionen: So gibt es in einem WDVS zum einen nichtbrennbare Dämmstoffe wie Mineralwolle und Mineralschaum. Wer sich für ein Polystyrol-WDVS entscheidet, erzielt durch die oben angesprochenen Brandriegel die entsprechende Brandsicherheit. Und nicht zuletzt empfehlen Experten, dass Mülltonen/Müllcontainer in ausreichender Entfernung von der Hauswand aufgestellt werden, da diese Auslöser von Gebäudebränden sein können.

Muss ich nachrüsten, wenn mein Haus mit einem Polystyrol-WDVS gedämmt ist?
Nein, das ist nicht erforderlich. Ist das WDVS allerdings schon mehrere Jahrzehnte alt, sodass auch der Wärmeschutz aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht wird, kann die Fassadendämmung saniert werden. Dafür wird das alte WDVS in der Regel nicht entfernt, sondern aufgedoppelt und dabei mit den notwendigen Brandriegeln versehen. Brandriegel können auch nachgerüstet werden, wenn z. B. der Oberputz eines WDVS erneuert wird. 

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Quelle: Qualitätsgedämmt e.V. / Energie-Fachberater.de
 

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