Expertenrat

Wie viel kostet ein neues Dach und welche Fördermittel gibt es?

Unser Experte Die Redaktion von Energie-Fachberater.de antwortet

Frage von Martina K. am 31.01.2018 

Ich bräuchte ein neues Hausdach und wollte fragen, wer dafür zuständig ist, welche Kosten auf mich und meinen Partner zukommen, welche Förderungen es gibt und wie hoch diese ausfallen. 

Antwort von Die Redaktion von Energie-Fachberater.de 

Um ein neues Dach kümmert sich ein Dachdecker aus Ihrer Region. Ein kostenfreies und für Sie unverbindliches Angebot erhalten Sie über unser "Angebotstool für Dacharbeiten". Die Kosten hängen neben der Größe der Dachfläche auch von der Dachform und den nötigen Arbeiten ab. Einen Überblick geben wir im Beitrag "Was kostet eine Dachsanierung?"

Möchten Sie die Arbeiten fördern lassen, haben Sie generell zwei Möglichkeiten. Bringen Sie auch eine Dämmung ein, empfiehlt sich die Förderung über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Hier können Sie sich zwischen zinsgünstigen Darlehen (Programm 152) oder einmaligen Zuschüssen (Programm 430) entscheiden. Während Sie bei der Kreditvariante auch einen Tilgungszuschuss in Höhe von 7,5 Prozent bekommen, beträgt der Zuschuss in der zweiten Variante 10 Prozent der förderfähigen Kosten. Wichtig ist, dass Sie die Mittel noch vor dem Beginn der Sanierung mit einem Energieberater beantragen. Die wichtigsten Informationen zur KfW-Förderung finden Sie im Beitrag "Förderung für die Dachdämmung".

Kommt keine Dämmung zum Einsatz, können Sie auch die Lohnkosten der Handwerker steuerlich geltend machen. Über Ihre Einkommenssteuererklärung bekommen Sie dabei 20 Prozent (maximal 1.200 Euro im Jahr) erstattet. Wie das funktioniert, erklären wir im Beitrag "Handwerkerrechnungen von der Steuer absetzen".

Weitere Informationen zum Thema haben wir Ihnen in der Rubrik "Dach" zusammengestellt.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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