Expertenrat

Wir bringen einen neuen Putz auf der Fassade auf. Müssen wir dämmen?

Unser Experte Die Redaktion von Energie-Fachberater.de antwortet

Frage von Simon F. am 11.07.2017 

Wir möchten bei unserem Mehrfamilienhaus die Fassade neu verputzen. Baujahr des Wohnhauses ist Ende 1950er Jahren. Es sind ca. 250 m² Putzfläche. Die Fassade wurde in den 1980er Jahren neu verputzt. Wir werden den vorhandenen Altputz nicht abschlagen, sondern eine neue Putzschicht von ca 8-10 mm auf dem vorhanden Putz neu auftragen, incl. Farbanstrich. Wie wird dieses Vorgehen durch die ENEV beurteilt. Müssen wir eine zusätzliche Fassadendämmung anbringen oder fällt die Maßnahme unter die sogenannten Putzreparaturen? 

Antwort von Die Redaktion von Energie-Fachberater.de 

Die EnEV fordert Dämmmaßnahmen bei der Fassadensanierung nur, wenn Sie den alten Putz erneuern - also abschlagen und einen neuen aufbringen - oder eine plattenartige Beschichtung installieren. Die Dämmpflicht nach § 9 greift jedoch nicht, wenn Sie den alten Putz wie geplant mit einer neuen Schicht versehen.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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