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Expertenrat

Welches Material eignet sich für die Dämmung der Kellerwände?

Unser Experte Die Redaktion von Energie-Fachberater.de antwortet

Frage von Jürgen J. am 28.07.2017 

Unsere Bauträger hat bei der Kellerisolierung (Wohnkeller) die gleiche Isolierung wie für die Fassade benutzt. (Material von BASF Neopor 034/160). Zuerst der Bitumen Anstrich und dann die Isolierung - sie lässt sich mit dem Finger Eindrücken - und dann ein Flies. Dass Haus ist ein KfW55 Haus. Welche Kellerisolierung ist richtig für ein KfW55 Haus und ist tatsächlich die falsche verarbeitet worden? 

Antwort von Die Redaktion von Energie-Fachberater.de 

Nach Herstellerangaben sind Neopor-Platten gut als Perimeterdämmung geeignet. So sind sie druckstabil und haben eine hohe Widerstandskraft gegen übliche Bodenfeuchte. Auch der Aufbau ist korrekt. Während die Bitumenschicht das Bauwerk vor feuchte schützt, senken die Dämmplatten die Wärmeverluste. Die Vlies-Matten schützen die Dämmplatten vor Beschädigungen durch spitze Steine oder ähnliches. Ob die Dämmung zum erreichen des KfW 55 Standes ausreicht, lässt sich ohne weitere Kenntnisse aus der Entfernung nicht beurteilen. Haben Sie Bedenken bei der Qualität der Ausführung, empfehlen wir Ihnen die Unterstützung und Bauüberwachung durch einen Energieberater aus Ihrer Region. Diesen finden Sie zum Beispiel in der Energie-Effizienz-Experten-Liste der deutschen Energieagentur.


Kommentare

Jürgen J.

Um noch einmal auf meine Frage wegen der Kellerisolierung zurückzukommen. Das Material Neopor 034/160 ist sowohl im Erdbereich als auch auf der normalen Wand verarbeitet worden. Wir sind nicht sicher, ob nicht eine andere EPS Klasse die druckstabiler ist, im Erdbereich verarbeitet werden sollte? Müssen nicht noch zum Schutz Drainplatten angebracht werden?

Die Redaktion von Energie-Fachberater.de

Wie bereits mitgeteilt sind Platten aus Neopor nach Herstellerangeben als Perimeterdämmung geeignet. Die Bezeichnung 034/160 steht in der Regel für Wärmeleitgruppe und Stärke und sagt generell nichts über die Stabilität der Baustoffe aus. Ob die Drainage in Ihrem Fall erforderlich ist, lässt sich aus der Entfernung leider nicht beurteilen. Denn das ist abhängig vom Bauwerk, der Konstruktion und dem Boden vor Ort. Eine verbindliche Antwort kann hier nur ein Experte vor Ort geben.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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