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Expertenrat

Ich möchte einen alten Kessel tauschen. Worauf muss ich achten?

Unser Experte Die Redaktion von Energie-Fachberater.de antwortet

Frage von Steffen B. am 20.11.2017 

Ich beabsichtige in einem Mehrfamilienhaus in Halle einen 75 kW Standard Gaskessel gegen einen neuen auszutauschen. Leider schwört jeder Heizungsfachmann auf seinen Anbieter. Worauf muss ich achten? Zur Zeit nutze ich einen Wolf Kessel mit zweistufigem Brenner seit 1999. Jetzt ist mir der niedrigste Verbrauch nicht ganz so wichtig wie Zuverlässigkeit und die Kosten für den Austausch. Was wäre empfehlenswert und warum? 

Antwort von Die Redaktion von Energie-Fachberater.de 

Für den Austausch kommt oft ein modernes Brennwertgerät infrage. Dieses nutzt verborgene Wärme aus dem Abgas und kommt daher mit einem deutlich niedrigeren Verbrauch aus. Voraussetzung dafür ist, dass auch Ihr Haus zu der Technik passt. Denn diese setzt niedrige Rücklauftemperaturen voraus, die nicht immer möglich sind. Geht es um einen Austausch, lohnt es sich darüber hinaus auch, die benötigte Kesselleistung neu zu ermitteln. Denn alte Heizgeräte sind oft überdimensioniert und verbrauchen auch daher mehr Energie als nötig. Ein kompetenter Installateur weißt Sie auf beide Punkte hin und prüft die vorhanden Technik bei einem Vor-Ort-Termin.

Geht es um das Fabrikat, sollten alle namenhaften Hersteller heute eine hohe Qualität liefern. Als neutrale Onlineplattform können wir Ihnen diesbezüglich leider keine konkrete Empfehlung geben.

Sind Sie auf der Suche nach einem kostengünstigen und für Sie unverbindlichen Angebot, bekommen Sie das über unser Angebots-Tool für die neue Heizung.

Die Kreditbank für Wiederaufbau fördert den Einbau einer neuen Gas-Brennwertheizung im Mehrfamilienhaus mit zinsgünstigen Krediten über das Programm 152. Das Besondere daran ist ein Tilgungszuschuss in Höhe von 7,5 Prozent, der die zurückzuzahlende Summe reduziert. Wie Sie die Förderung beantragen können, erklären wir im Beitrag "Förderung für Gasheizung und Ölheizung".

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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