10 Jahre Ratgeber Sanierung
Produkt-Tipp für Profis
 

Risse an der Fassade systematisch sanieren

Saniersysteme lassen Risse spurlos verschwinden

Dem einen oder anderen Altbau ist sein Alter praktisch in die Fassade geschrieben. Schmutz, aber auch Risse haben sich an der Außenwand ausgebreitet und zeigen, dass die Fassade ihre besten Jahre lange hinter sich hat. Zeit also für eine kleine Erfrischungskur. Das beste Mittel gegen den Zahn der Zeit sind spezielle Saniersysteme, die Risse in Farbe, Putz und Mauerwerk zügig und spurlos verschwinden lassen.

Riss ist nicht gleich Riss - auch nicht an der Fassade. Vor der Sanierung muss erst einmal akribische Ursachenforschung betrieben werden. Nur wenn die Ursache für die Rissbildung richtig erkannt wird, kann bei der Sanierung das gewünschte Ergebnis erzielt werden: eine schöne und glatte Fassade, die möglichst lange von neuen Makeln verschont bleibt. Für die verschiedenen Rissarten hält SAKRET deshalb drei unterschiedliche Sanierungssysteme bereit.

Risse in der Fassade: Erst analysieren, dann sanieren
Aufschluss gibt eine genaue Analyse der Rissstruktur. Sie zeigt, ob der Grund für die Rissbildung im Putz selbst, im Untergrund oder in der Statik liegt. Oft lässt sich relativ sicher von der Form auf die Ursache des Risses schließen. Abhängig vom Analyse-Ergebnis kann das richtige SAKRET Saniersystem ausgewählt werden.

Folgende Möglichkeiten gibt es bei der Risssanierung:

Variante 1: Anstrichtechnische Risssanierung
Die anstrichtechnische Risssanierung ist der einfachste Sanierungsfall. Sie kommt für putzbedingte, nicht dynamische Risse an der Putzoberfläche in Frage. Dabei werden die Risse - sofern sie eine festgelegte Maximalbreite nicht überschreiten - mit einer Grundierung und einer oder mehreren Anstrichschichten aufgefüllt. Bei einer Breite von mehr als 0,2 Millimetern werden die Risse zusätzlich mit einem Streich- oder Armiervlies überbrückt.

Variante 2: Putztechnische Risssanierung
Bei größeren und tiefergehenden Rissen, die die gesamte Putzschicht hindurch reichen, ist eine putztechnische Sanierung erforderlich. Vor der Sanierung sollten allerdings dynamische Bewegungen - das können Bauteil-, Gebäude oder Baugrundbewegungen sein - beseitigt werden, damit ein nachhaltiges Ergebnis erreicht werden kann. Voraussetzung für diese Technik ist außerdem ein tragfähiger Altputz. Nachdem der Riss freigelegt wurde, wird eine Trennlage aufgelegt und ein Putzträger an der Fassade befestigt. Dann kann der neue Unterputz aufgetragen werden. Den letzten Schliff bringen Armierungsschicht und Oberputz.

Variante 3: Rissverpressung
Risse im Putz können auch in Rissen im darunterliegenden Mauerwerk oder Beton begründet sein. Hier hilft eine Rissverpressung, bei der ein Verfüllmörtel mit einer Spezialvorrichtung in den Riss injiziert wird, um den Hohlraum zu füllen und die Außenwand zu stabilisieren. Diese Sanierungsmaßnahme macht allerdings ebenfalls nur dann Sinn, wenn die Ursachen für die Risse beseitigt wurden.

 
 
 
 
Quelle: SAKRET Trockenbaustoffe Europa GmbH & Co. KG
 
 
Handwerker beim Verputzen der FassadeBild größer anzeigen
Für eine schöne und glatte Altbau-Fassade steht vor der Sanierung von Rissen eine genaue Diagnose anFoto: SAKRET Trockenbaustoffe Europa GmbH & Co. KG
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Grafik verschiedene Risse an der FassadeBild größer anzeigen
Welches Saniersystem zum Einsatz kommt, kann oft schon an der Form der Risse abgelesen werdenFoto: SAKRET Trockenbaustoffe Europa GmbH & Co. KG

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