Produkt-Tipp für Profis

Wohngesunde Fassadensanierung: Mineralische Dämmplatte aus Perlit

Zuverlässige Schimmelsanierung auch bei restfeuchten Wänden

Die Sanierung feuchter Fassaden ist eine Herausforderung und häufige Ursache für Bauverzögerungen. Doch mit kapillaraktiven, diffusionsoffenen Dämmplatten hat das Warten ein Ende. Dank der branchenhöchsten Kapillarität der mineralischen Dämmplatte ermöglicht die Systemlösung direkt nach der Sanierung des Feuchteschadens den Einbau auf die feuchte Wand. Die Dämmplatte bewirkt ein Austrocknen des Bauteils bei minimalem Raumverlust.
 

Bauphysikalisch anspruchsvolle Konstruktionen waren bisher schwierig oder nur mit hohem Raumverlust zu dämmen. Doch wenn es gilt, effektiv Schimmel zu vermeiden, die Restfeuchte einer neugebauten oder sanierten Fassade zu managen sowie den hygienischen Mindestwärmeschutz zu erreichen, bietet TecTem® Climaprotect von KNAUF AQUAPANEL die passende Systemlösung für ein gesundes und behagliches Wohnumfeld.

Basis des Systems sind die faserfreien, kapillaraktiven und diffusionsoffenen Dämmplatten, die auf dem mineralischen Vulkanglas Perlit basieren. Sie sind nicht brennbar und als Naturprodukte unter anderem mit dem Blauen Engel sowie den Zertifikaten eco und natureplus ausgezeichnet. Besonders charakteristische Merkmale von Perlit sind seine besonders feinporige Struktur sowie sein hoher Kristallwassergehalt, der das Material enorm expansionsfähig macht.

Hygienischer Mindestwärmeschutz ohne Raumverlust bei der Innendämmung
Wer bislang den hygienischen Mindestwärmeschutz nach DIN 4108-2 einhalten wollte, kam nicht um Dämmstärken herum, die einen erheblichen Raumverlust bedeuteten. Schließlich gilt es, eine raumseitige Oberflächentemperatur von θsi ≥ 12,6 Grad Celsius bei einer maximal zulässigen relativen Luftfeuchte an jeder Bauteiloberfläche von 80 Prozent zu erreichen. Mit TecTem® Climaprotect genügt eine Dämmplatte von nur 30 Millimetern, um zum Beispiel bei einer 36,5 Zentimeter dicken Ziegelwand den Ausgangs-R-Wert von 0,57 m2K/W auf 1,21 m2K/W anzuheben - eine Verbesserung der Dämmwirkung der Wand um 112 Prozent. Dadurch steigt die Oberflächentemperatur an der ungünstigsten Stelle von kritischen 10 Grad Celsius bei der ungedämmten Wandkonstruktion auf 14,4 Grad Celsius bei der gedämmten Konstruktion, was auch die Schimmelwahrscheinlichkeit für die gedämmte Konstruktion ausschließt. Ergo: Hygienischer Mindestwärmeschutz erreicht - Raumverlust minimiert.

Diffusionsoffene Wandkonstruktionen mit erhöhter Bau- oder Restfeuchte
Eine weitere Herausforderung stellt für viele Dämmlösungen die Sanierung feuchtebelasteter, diffusionsoffener Fassaden dar. Nicht für die mineralische Dämmplatte TecTem® Climaprotect. Dank der hohen Kapillarität ermöglicht die Dämmplatte eine Abtrocknung sowohl über die Innen- wie Außenseite. So kann beispielsweise ein anfänglicher Kondensatgehalt von 7 Kilogramm/Quadratmeter binnen eines Jahres auf eine unkritische Menge von nur 1,0 Kilogramm/Quadratmeter reduziert werden - ein Wert, den hydrophobe Dämmplatten nicht erreichen. Doch auch feuchte Wände, die von außen bereits abgedichtet sind, wie etwa Keller oder Klinkerfassaden, begegnen Sanierern und Trockenbauern regelmäßig. Und auch hier erweist sich das diffusionsoffene, kapillaraktive TecTem® Climaprotect als schlagkräftige Lösung. Mit seiner hohen Saug- und Verteilungsleistung ermöglicht es eine schnelle Abtrocknung der vorhandenen Restfeuchte in der Wandkonstruktion, die durch regelmäßige Lüftung noch beschleunigt wird.

Ein besonderer weiterer Vorteil: Ob diffusionsoffene oder -dichte Konstruktion, die mineralische Dämmplatte TecTem® Climaprotect kann direkt auf die feuchte Wand montiert werden. Bauverzögerungen durch Trocknungsmaßnahmen sind damit hinfällig geworden - die Projekte werden schneller fertig.

Einfaches Handling bei der Sanierung feuchter Wände
Die Montage von TecTem® Climaprotect erfordert nur wenige Schritte: So werden die mineralischen Dämmplatten einfach und ohne Dampfbremse vollflächig verklebt. Passstücke können ohne weiteres mit dem Cutter oder Fuchsschwanz auf beliebige Maße zugeschnitten und auf die Wand aufgeklebt werden. Auf die mit TecTem® Grundierung vorbereiteten Dämmplatten wird der TecTem® Innenputz aufgetragen und das Flächengewebe eingebettet. Für glatte Oberflächen bis zur maximalen Qualität Q4 kommt die TecTem® Glätte zum Einsatz. Anschließend können diffusionsoffene Farben, wie etwa Kalk-, Kreide oder Silikatfarben, aufgetragen werden.

Wird TecTem® Climaprotect bei der Sanierung von Schimmel verwendet, sollte mit großer Sorgfalt vorgegangen werden. Vor dem Aufbringen der mineralischen Dämmplatten wird der von Schimmel befallene Bereich vorbereitet, indem man ihn abschottet, den Schimmelpilz fachgerecht entfernt und alle Staubpartikel absaugt. Bei besonders schwerem Befall und mehreren Ursachen sollte auch ein Schimmelsachverständiger hinzugezogen werden.

 
 
 
Quelle: KNAUF AQUAPANEL GmbH
 

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Alles für bestes Wohnklima: TecTem® Climaprotect ist die Systemlösung, die alle klimatischen Parameter von Innenräumen kontrolliert und so für Effizienz und höchste Behaglichkeit sorgtFoto: Getty Images / Katarzyna Bialasiewicz
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Mineralische Dämmplatte TecTem® Climaprotect von KNAUF AQUAPANELBild größer anzeigen
Extrem leicht zu verarbeiten: Die mineralische Dämmplatte TecTem® Climaprotect lässt sich einfach auf jedes Maß zusägen oder per Cutter schneiden. Danach werden die passgenauen Stücke verklebtFoto: KNAUF AQUAPANEL GmbH

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