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Die besten Tipps für den Haustür-Kauf

Wärmedämmung und Fugendichtung geben den Ausschlag

Dichtung
 
Während bei Neubauten moderne, energiesparende Haustüren heute Standard sind, weisen die Eingangstüren bei älteren Häusern oft erhebliche Defizite in punkto Wärmedämmung auf. Energieberater Rolf-Peter Weule rät Hausbesitzern deshalb, die Haustür nicht nur wegen der Optik, sondern auch aus funktionalen Gründen zu erneuern. Diese Punkte gilt es beim Haustür-Kauf zu beachten.
Moderne HaustürBild größer anzeigen
Eine schöne Haustür setzt individuelle Akzente und prägt das Gesicht des HausesFoto: Hörmann KG

Alte Haustüren mit Einfachverglasung ohne Dämmung und Türdichtung, womöglich noch mit integriertem Briefkasten, sollten Hausbesitzer schnell ausrangieren. Denn darüber geht eine nicht unerhebliche Energiemenge verloren. Und der praktische Schlitz für den Briefkasten sorgt leider auch oft dafür, dass es im ganzen Haus zieht. Energiespartüren halten dagegen die Wärme im Haus und machen Schluss mit Energieverschwendung. Ungedämmte Türen sorgen übrigens nicht nur bei Kälte für Verdruss. "Da ein Haus durch technisch ausgereifte Materialien so gedämmt werden kann, dass eine Klimaanlage überflüssig ist, spielt zunehmend der Schutz vor Hitze eine Rolle. Auch hier wirkt sich eine schlecht gedämmt Haustür, durch die Wärme nach innen dringt, negativ aus", so Weule.

Beim Haustür-Kauf nicht nur auf das Design achten
Auch wenn die Auswahl bei den Gestaltungsvarianten groß ist: Beim Haustür-Kauf sollte nicht nur das Design den Ausschlag geben. Wärmedämmung und Dichtung sind bei Außentüren von großer Bedeutung. Bei der Abdichtung kommt es vor allem darauf an, Wärmebrücken zu vermeiden. Die neue Haustür muss mindestens die Anforderungen derEnergieeinsparverordnung (EnEV 2014) erfüllen. Sie sieht für Außentüren einen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) von maximal 1,8 W/m²K vor. Der U-Wert muss vom Anbieter deklariert werden. Besonders wärmegedämmte Haustüren mit entsprechend gedämmten Rahmen können U-Werte von 0,7 bis 0,8 W/m²K erreichen. Neben der Dämmung muss auf eine hohe und dauerhafte Luftdichtheit der Haustür geachtet werden. Außentüren sollten an allen vier Seiten des Türblatts wenigstens zwei (innen und außen) umlaufende Dichtungen haben sowie leicht und weit nachjustierbare Beschläge. Für Schutz vor ungebetenen Gästen bei der Haustür auch auf den Sicherheitsstandard und Einbruchschutz achten.

Vor Einbau der Haustür über Förderung informieren
Ob aus Gründen der Wärmedämmung oder für besseren Einbruchschutz: Für den Einbau einer neuen Haustür können Hausbesitzer Förderung erhalten. Diese muss allerdings vor dem Einbau beantragt werden, deshalb sollten sich Hausbesitzer rechtzeitig informieren. Alle Fragen und Antworten rund um die Förderung für eine neue Haustür gibt es in unseren FAQ.

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Quelle: Energie-Fachberater.de
 

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