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Zuschuss oder Kredit: Förderung für ein barrierefreies Grundstück

Terrasse, Zufahrt und Wege ohne Stolperfallen

Sanierungskosten
 
Barrierefreiheit fängt schon vor der Haustür an! Sind Wege, Zufahrt, Hauseingang und Terrasse ohne Stolperfallen gestaltet, können Haus und Grundstück lange ohne Einschränkungen genutzt werden. Bei der barrierefreien Gestaltung des Grundstücks greift die KfW Hausbesitzern finanziell mit einer Förderung unter die Arme. Je nach finanziellen Mitteln können entweder ein Zuschuss oder ein zinsgünstiger Förderkredit beantragt werden.
Barrierefreier HauseingangBild größer anzeigen
Wege ohne Schwellen, eine ausreichend breite Haustür und viel Bewegungsfläche: Für die barrierefreie Gestaltung von Zufaht, Wegen, Sitzplätzen und Hauseingang gibt es eine KfW-FörderungFoto: KfW-Bildarchiv / photothek.net

Für ein barrierefreies Grundstück stehen zwei Förderprogramme der KfW zur Verfügung:

  1. Programmnummer 159: Altersgerecht Umbauen – Kredit
  2. Programmnummer 455: Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss


Beiden Programmen gemeinsam ist, dass die Förderung unbedingt vor Beginn der Arbeiten beantragt werden muss und dass technische Mindestanforderungen einzuhalten sind. Beantragt werden kann ein Zuschuss in Höhe von 10 Prozent der Kosten bei einzelnen Maßnahmen (max. 5.000 Euro pro Wohneinheit) oder ein zinsgünstiger Kredit in Höhe von maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit. Wer sein gesamtes Haus altersgerecht umbauen lässt, erhält mehr Förderung.

Barrierefreies Grundstück: Für diese Maßnahmen gibt es eine KfW-Förderung
Maßnahmen für mehr Barrierefreiheit an Wegen und im Wohnumfeld werden von der KfW unterstützt. Diese Maßnahmen auf dem Grundstück sind im Einzelnen förderfähig:

Förderbereich 1: Wege und Wohnumfeld

  • Barrierefreie Wege zum Haus und zu regelmäßig genutzten Einrichtungen wie Garage, Carport, Sitzplatz oder Mülltonnen
  • Umbau oder Schaffung von altersgerechten Stellplätzen
  • Umbau und Schaffung oder Überdachung von Abstellplätzen für Kinderwagen, Rollatoren/Rollstühle und Fahrräder
  • Ab drei Wohneinheiten (Mehrfamilienhaus) sind auch Nebenarbeiten wie Hochbeete, Grünflächen, Sitz- und Spielplätze sowie Beleuchtung förderfähig

Förderbereich 2: Eingangsbereich

  • Barrierearme Haus- und Wohnungseingangstür
  • Schaffung von mehr Bewegungsfläche
  • Wetterschutzmaßnahmen wie Überdachungen
  • Zusätzlich förderfähig sind unter anderem Maßnahmen zur Türkommunikation, Beleuchtung und Markierung

Voraussetzungen für die Förderung
Damit die Maßnahmen auf dem Grundstück gefördert werden, müssen technische Mindestanforderungen eingehalten werden. Wichtig sind ausreichend breite Wege (mind. 1,50 m), schwellen- und stufenlose Anlagen sowie feste und rutschhemmende Beläge. Die Haustür wird dann gefördert, wenn die Durchgangsbreite mindestens 0,90 m beträgt, die Bedienelemente in einer Höhe zwischen 0,85 m und 1,05 m angebracht sind und mit geringem Kraftaufwand bedient werden können. Außerdem muss eine ausreichende Bewegungsfläche auf der Innenseite vorhanden sein (Alternativ sind außen aufschlagende Haustüren mit einer Bewegungsfläche von mindestens 1,50 x 1,50 m oder 1,40 m x 1,70 m möglich). Bei einer Sanierung muss die neue Haustür einen U-Wert von maximal 1,3 W/(m²·K) aufweisen.

Den Zuschuss beantragen Hausbesitzer direkt online über das KfW-Zuschusportal, den Kredit über die Hausbank.

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Quelle: KfW / Energie-Fachberater.de
 

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