10 Jahre Ratgeber Sanierung
09.10.2014
 

Elektrische Fußbodenheizung ist perfekt fürs Bad

Zusatz-Heizung einfach nachrüsten

Die klassische Fußbodenheizung ist inzwischen weit verbreitet. Weniger bekannt ist die elektrische Variante. Sie kann als Zusatz-Heizung in Räumen dienen, in denen je nach Wetterlage wohlige Fußwärme gefragt ist, zum Beispiel im Badezimmer. Eine elektrische Fußbodenheizung lässt sich mit unterschiedlichen Bodenbelägen kombinieren.

Einbau einer elektrischen FußbodenheizungBild größer anzeigen
Im Bad kann mit einer elektrischen Fußbodenheizung nach Bedarf zugeheizt werden. Praktisch bei der Nachrüstung ist der geringe PlatzbedarfFoto: Wärme+
Wohn-Ess-Zimmer mit Holz- und Fliesen-BodenBild größer anzeigen
Ob Holz oder Fliesen, auch eine elektrische Fußbodenheizung kann relativ frei mit unterschiedlichen Bodenbelägen kombiniert werdenFoto: Wärme+

Morgens im Bad, mittags im Kinderzimmer oder abends rund um die Couch wünschen sich viele Hausbesitzer einen schönen, warmen Boden, gerade im Herbst oder im Frühjahr, wenn die Heizung nicht mehr oder noch nicht läuft. Die Lösung kann eine elektrische Fußbodenheizung sein. Sie bietet angenehme Wärme von unten, ganz nach Bedarf.

Die Fußbodenheizung bringt nicht nur warme Füße, sie verbessert auch das gesamte Raumklima und eignet sich deshalb gut für den Einbau im Schlafzimmer und im Kinderzimmer, in der Küche und jedem anderen Ort des Hauses, wo nur Teilzonen oder nur zeitweise geheizt werden soll. Es gibt inzwischen Systeme, die in Feuchtebereichen, sogar in der Dusche oder in der Sauna, eingebaut werden können. Das ist nicht nur äußerst komfortabel, auch die Duschkabine kann wesentlich schneller trocknen. Dadurch werden Schimmel- und Stockflecken, wie sie oft bei Fliesen in der Dusche auftreten – wirksam vermieden.

Elektrische Fußbodenheizung perfekt für Sanierung
Gerade für die Sanierung ist die elektrische Fußbodenheizung eine interessante Variante, denn sie lässt sich schnell und einfach in einzelnen Zimmern nachrüsten. Ein echter Pluspunkt ist hier die niedrige Aufbauhöhe von nur drei Millimetern. Die flachen, selbstklebenden Heizmatten mit den eingewebten Heizleitungen werden vom Elektriker direkt auf dem Estrich beziehungsweise dem Untergrund verlegt.

Freie Wahl des Bodenbelags
Beim Untergrund gibt es genauso wie beim Bodenbelag quasi keine Einschränkungen. Besonders gut geeignet für den Einsatz auf einer Fußbodenheizung sind keramische Fliesen oder Naturstein, weil sie die Wärme sehr gut leiten, aber auch Holz, Teppich, Kork oder Kunststoff sind möglich, sofern der jeweilige Belag über die entsprechende Eignung verfügt. Aufschluss gibt die Kennzeichnung "Geeignet für Fußbodenheizung“ bzw. das entsprechende Symbol (Heizschlange mit drei nach oben zeigenden Pfeilen).

Die Regelung der Fußbodenheizung erfolgt gradgenau über einen elektronischen Thermostat. Durch vielfältige Funktionen und Programmiermöglichkeiten passen moderne Komfort-Regler die Temperierung jedem Raum und den persönlichen Nutzungsanforderungen der Bewohner perfekt an. Mit eine Zeitsteuerung können zusätzlich Wochenprofile eingespeichert werden, die regelmäßige Abwesenheitszeiten berücksichtigen. Über eine Einzelraumregelung kann dabei für jeden Raum separat die richtige Temperatur ausgewählt werden. Besonders smart sind kabellose Regelungssysteme, bei denen sich über eine zentrale Steuereinheit mit Touch Screen die Wärme im ganzen Haus bequem kontrollieren lässt. Auch den Energieverbrauch bilden die modernen Regler ab. Wer also bereits eine Fußbodenheizung besitzt, aber noch veraltete Regler benutzt, sollte prüfen, ob sich der Austausch lohnt.

 
 
 
 
Quelle: Wärme+
 
 
 
 

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