10 Jahre Ratgeber Sanierung
03.10.2016
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Checkliste für die Wartung der Heizung

Wartung der Heizung nach EnEV Pflicht

Ein kritischer Blick auf die Heizung lohnt sich vor allem im Herbst zu Beginn der Heizsaison. Am besten beauftragen Hausbesitzer einen Heizungsinstallateur mit der Wartung von Kessel und Brenner. Die Checkliste enthält alle Punkte für eine vollständige Funktionsprüfung der Heizung.

Handwerker bei Wartung der HeizungBild größer anzeigen
Ein kritischer Blick auf die Heizung lohnt sich vor allem im Herbst zu Beginn der HeizsaisonFoto: Hessischen Energiespar-Aktion

Lieber investieren Hausbesitzer jetzt in eine gründliche Wartung der Heizung, als nach dem Winter vor einer unverhältnismäßig hohen Heizkostenabrechnung bzw. Öl- oder Gasrechnung zu stehen. Denn eine schlecht eingestellte Heizung kann ein echter Energiefresser sein. Nicht umsonst besteht auch gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV) die Pflicht zur Wartung und Instandhaltung der Heizung.

Diese Punkte sollten bei der Wartung gecheckt werden:

  • Stimmen die Höhe von Kesselwasser- und Vorlauftemperatur während des Heizbetriebes? Gegebenenfalls dem tatsächlichen Bedarf anpassen!
  • Passen die an der Schaltuhr der zentralen Regelung festgelegten Zeiten für die Nachtabsenkung oder -abschaltung sowie die speziellen Wochenend-Heizprogramme? Wenn nötig, neu festlegen. Die zentrale Regelung sollte dem Wärmebedarf so exakt wie möglich angepasst sein, wenn keine Heizenergie verschwendet werden soll.
  • Funktioniert die außentemperaturgeführte Steuerung? Läuft die Umwälzpumpe noch rund? Bei Mängeln einen Wartungsdienst mit der Reparatur beauftragen und die alte Umwälzpumpe gegen eine neue, sparsame Pumpe austauschen!
  • Gluckert das Heizwasser in den Heizkörpern? Wenn ja, dann die Heizkörper entlüften für eine gleichmäßige und effiziente Wärmeabgabe.
  • Sind die Thermostatventile richtig eingestellt oder muss nachjustiert werden? Laut EnEV müssen sämtliche Heizkörper in zentral beheizten Wohngebäuden mit Thermostatventilen ausgerüstet sein.
  • Ist der Heizkessel verschmutzt? Eine Rußschicht von einem Millimeter Dicke erhöht den Brennstoffverbrauch einer Ölheizung um etwa 5 Prozent!
  • Stimmen die Betriebszeiten der Heizungspumpe? Pausiert die Pumpe über Nacht, können beim Einfamilienhaus 30 bis 100 Liter Heizöl pro Jahr eingespart werden.
  • Sind die Heizungsrohre und Warmwasserleitungen gedämmt? Eine 30 Millimeter dicke Dämmung für die Rohrleitungen senkt den Wärmeverlust von 235 Kilowattstunden auf etwa 35 Kilowattstunden pro Meter und Jahr.
  • Arbeitet der Heizkessel effizient? Klarheit schafft ein Betriebsstundenzähler: Ein Brenner sollte mindestens 1.600 bis 2.000 Stunden im Jahr in Betrieb sein. Kürzere Laufzeiten bedeuten einen zu großen Heizkessel.
  • Sind die Heizkörper rostig oder undicht? Mit modernen Niedrigtemperatur-Heizkörpern (auch Niedertemperatur-Heizkörper genannt) oder einer Flächenheizung kann Energie eingespart werden.
  • Speziell bei Hausbesitzern mit Ölheizung: Sind die Heizöltanks intakt oder gibt es Schäden / Mängel?
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Quelle: Hessische Energiespar-Aktion / Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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