10 Jahre Ratgeber Sanierung
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KfW-Förderung für die Optimierung der Heizung

Hydraulischer Abgleich und neue Heizungspumpe sind förderfähig

Sanierungskosten
 
Nicht immer muss es eine neue Heizung sein! Manchmal bringt schon die Optimierung der bestehenden Heizung eine deutliche Energieeinsparung. Deshalb gibt es von der KfW auch eine Förderung für die Heizungsoptimierung. Förderfähig sind zum Beispiel der hydraulische Abgleich, der Einbau einer neuen Heizungspumpe sowie die Erneuerung der Heizkörper. Experte Thomas Ogsoka erklärt die Anforderungen.
Sparschwein mit GeldscheinenBild größer anzeigen
Voraussetzung für die KfW-Förderung bei der Heizungsoptimierung ist, dass die Heizung mindestens zwei Jahre alt istFoto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Frank Homann

Voraussetzung für die KfW-Förderung bei der Heizungsoptimierung ist, dass die Heizung mindestens zwei Jahre alt ist. Durchgeführt werden müssen folgende Maßnahmen: Eine Bestandsaufnahme des Heizungssystems, ein hydraulischer Abgleich sowie die Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz am gesamten Heizsystem (z.B. Optimierung der Heizkurve, Anpassung von Vorlauftemperatur und Pumpenleistung sowie Einsatz von Einzelraumreglern).

Ergänzend dazu werden folgende Maßnahmen von der KfW gefördert

  • Ersatz der Heizungspumpe durch eine Hocheffizienzpumpe (Effizienzklasse A oder baugleich), hocheffiziente Trinkwasserzirkulationspumpen
  • Einbau voreinstellbarer Heizkörperthermostatventile und von Strangdifferenzdruckreglern - in Einrohrsystemen Maßnahmen zur Volumenstromregelung mit dem Ziel der Energieeinsparung und der Umbau von Ein- in Zweirohrsystemen 
  • Ersatz und erstmaliger Einbau von Pufferspeichern 
  • erstmaliger Einbau einer Flächenheizung (z.B. Fußbodenheizung), die mit System-Vorlauftemperaturen ≤ 35°C betrieben werden sowie die erforderliche Anpassung oder Erneuerung von Rohrleitungen 
  • Austausch vorhandener Heizkörper durch Niedertemperaturheizkörper und Heizleisten, wenn dadurch die notwendige Vorlauftemperatur auf maximal 60°C begrenzt wird. 
  • Aufrüstung eines Niedertemperaturkessels zu einem Brennwertkessel durch Einbau von zusätzlichen Wärmetauscher(n) 
  • nachträgliche Dämmung von ungedämmten Rohrleitungen 
  • Einbau sowie Ersatz von zur Heizungsanlage zugehöriger Mess-, Steuer- und Regelungstechnik und Nutzerinterface 
  • Inbetriebnahme der Heizung und Einweisung des Hausbesitzers

In diesen KfW-Programmen wird die Heizungsoptimierung gefördert

  • Energieeffizient Sanieren - Investitionszuschuss (Programmnummer 430)
  • Energieeffizient Sanieren - Kredit (Programmnummer 151)
  • Energieeffizient Sanieren - Kredit, Einzelmaßnahmen (Programmnummer 152)

Die KfW-Förderung muss vor Beginn der Heizungsoptimierung beantragt werden. KfW-Förderung richtig beantragen.

 
 
 
 
Quelle: KfW
 
 
 
 

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