10 Jahre Ratgeber Sanierung
29.09.2016
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Alte Heizöltanks aus Kunststoff auf Mängel überprüfen

Heizölschäden können teuer werden

Viele der bestehenden Heizöltanks aus Kunststoff in Deutschland sind älter als 25 Jahre. Diese alten Öltanks entsprechen oft nicht mehr den technischen Regelwerken. Damit ist ein erhöhtes Risiko eines Boden- und Gewässerschadens gegeben, der meist mit hohen Kosten verbunden ist. Hausbesitzer sollten ihren Heizöltank aus Kunststoff regelmäßig überprüfen und warten lassen.

Heizöltank im HeizungskellerBild größer anzeigen
Hausbesitzer sollten ihren Heizöltank aus Kunststoff regelmäßig überprüfen und warten lassen. Bei Mängeln sollte der Öltank zügig erneuert werdenFoto: IWO

Heizöltanks aus Kunststoff sind für eine Betriebsdauer von 25 bis 30 Jahren ausgelegt. Falls Hausbesitzer ihren Öltank länger betreibt, ist eine Absicherung im Schadensfall durch die Versicherung in der Regel ausgeschlossen. Sollten diese Altanlagen zudem auch noch erhebliche Mängel aufweisen, ist eine Ausmusterung der überalterten Heizöltanks dringend geboten. Stand der Technik sind moderne Öltanks mit Diffusionssperre (Geruchssperre), zum Beispiel doppelwandig oder als Tank in Tank-System.

Typische Mängel bei alten Heizöltanks aus Kunststoff

  • Ausbildung eines "Elefantenfußes", eine Einbuchtung an den unteren Ecken des Tanks nach innen mit Verlust der Stabilität der Tankanlage
  • Absenkung des Tankdaches (Sattelbildung), diese kann zu Undichtheiten an den angeschlossenen Rohrleitungen (Befüll-, Entlüftungs-, Entnahmeleitung) führen
  • Versprödung, Verfärbung oder Rissbildung (z.B. durch Sonneneinstrahlung in den Lagerraum)

Hohe Bußgelder bei Verunreinigungen durch Heizöl
Heizölschäden, die den Boden oder das Grundwasser verunreinigen und einen Verstoß gegen die gesetzlichen Vorschriften darstellen, können sehr teuer werden. Neben den Kosten für die Beseitigung des Schadens drohen dem Verursacher auch hohe Bußgelder. Bei Verstößen gegen die Prüf- und Wartungsvorschriften tritt selbst eine Gewässerschutzversicherung nur eingeschränkt für Schäden ein.

Hausbesitzer sollten für regelmäßige Wartung der Öltanks sorgen
Grundsätzlich sind alle Betreiber, auch Privatleute, verpflichtet, Heizöltankanlagen laufend auf äußerlich sichtbare Schäden zu überprüfen und regelmäßig warten zu lassen. Wer sich die regelmäßige Kontrolle nicht selbst zutraut, muss einen Fachbetrieb damit beauftragen. Vorgeschrieben ist weiter eine in der Regel jährliche Wartung der Sicherheitseinrichtungen von einem anerkannten Fachbetrieb und in bestimmten Abständen (je nach Volumen und Standort) eine vollständige Überprüfung durch einen Sachverständigen. 

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Quelle: DEKRA
 
 
 
 

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