Wärmeschutz-Bodentreppe
 
09.02.2017
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Wasser im Keller? Tipps für Hausbesitzer mit Ölheizung

Checkliste für Wasserschaden und Hochwasser

Ob Wasserschaden, Sturzflut oder Hochwasser - steht der Keller unter Wasser, müssen Hausbesitzer mit Ölheizung besonders vorsichtig sein und schnelle Entscheidungen treffen. Kann das Wasser einfach abgepumpt werden? Welche Beschädigungen sind möglich? Und was ist bei Verunreinigungen mit Heizöl zu tun? Diese Checkliste gibt wichtige Tipps für die richtigen Maßnahmen.

Hochwassersichere HeizöllagerungBild größer anzeigen
Heizöltanks in hochwassergefährdeten Gebieten müssen besonders gesichert sein. Unter anderem kann der Aufstellraum gegen eindringendes Wasser geschützt oder die Tankanlagekann durch Verankerung gegen Aufschwimmen gesichert werdenFoto: IWO

Wasser aus dem Keller oder Haus kann ohne weitere Maßnahmen ins Freie, vorzugsweise in einen Kanaleinlauf gepumpt werden, wenn auf der Wasseroberfläche kein Öl bzw. keine Ölschlieren erkennbar sind und der Grundwasserspiegel sowie die Gebäudestatik dies zulassen.

Ist auf der Wasseroberfläche Öl erkennbar, sollte das Wasser von der Feuerwehr oder einem entsprechenden Fachbetrieb über einen Ölabscheider abgepumpt werden.

In überflutete Räume sollten in keinem Fall Ölbindemittel eingestreut werden, da sie das Abpumpen erschweren und zu Schäden an Pumpen führen können.

Stand die Ölheizung komplett unter Wasser, müssen der Heizkessel und insbesondere die elektrischen Bauteile des Brenners sowie die Kesselregelung von einem Heizungsfachbetrieb überprüft und gegebenenfalls ersetzt werden.

Heizöltank und Ölleitungen sollten auf Beschädigungen untersucht werden, um festzustellen, ob Wasser in die Leitungen und den Heizöltank eingedrungen ist. Zum Nachweis kann eine Heizölprobe vom Tankboden gezogen werden oder Wassernachweispaste verwendet werden. Auch wenn keine offensichtlichen Schäden erkennbar sind, sollte die Anlage sicherheitshalber von einem Heizungsfachmann oder einem Tankschutzexperten überprüft werden.

Ist die Ölversorgung des Heizkessels aus der Tankanlage vorübergehend nicht möglich, stellt der Mineralölhändler Hausbesitzern Kanister oder ein Ölfass für die Notversorgung zur Verfügung.

Ölverunreinigungen im Haus können beispielsweise durch den Einsatz von Emulgatoren oder speziellen Reinigungsmitteln beseitigt werden, es gibt auch spezialisierte Betriebe zur Ölschadensbeseitigung.

Ölverunreinigungen können zu Geruchsbelästigungen führen. Diese sind ungiftig und keine gesundheitliche Gefahr, dennoch sollte in jedem Fall für eine gute Durchlüftung der Räume gesorgt werden.

Für mögliche Versicherungsansprüche sollte der Schadensfall durch Fotos dokumentiert werden. 

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Quelle: Institut für Wärme und Oeltechnik e. V. (IWO) / Energie-Fachberater.de
 

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