17.03.2017
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Energielabel ab April auch auf Pelletheizungen und Holzheizungen

Energieeffizienzklassen von A++ bis G, mit Solarthermie auch A+++

Ende 2015 hat das Energielabel Einzug in den Heizungskeller gehalten. Ab dem 1. April 2017 sind auch Pelletheizungen, Hackschnitzelheizungen und Scheitholzheizungen dran: Neue Festbrennstoffkessel bis 70 kW erhalten dann auch das EU-Energielabel. Auf dem Energielabel werden die Energieeffizienzklassen von A++ bis G vergeben.

Energielabel-Skala HeizungBild größer anzeigen
Pelletheizungen, Scheitholzheizungen und Hackschnitzelheizungen tragen nun auch das bekannte EnergielabelFoto: BMWi

Nach und nach werden alle Heizungsarten mit dem Energielabel gekennzeichnet. Ab April 2017 tragen neue Festberennstoffkessel bis 70 KW die Kennzeichnung mit den bekannten Energieeffizienzklassen. Betroffen davon sind Pelletheizung, Hackschnitzelheizung und Scheitholzheizung. Vergeben werden die Energieeffizienzklassen von A++ bis G. Ist die Holzheizung mit einer Solaranlage kombiniert, kann auch schon die Energieeffizienzklase A+++ erreicht werden. Ab 2019 wird die Skala für Pelletheizungen, Hackschnitzelheizungen und Scheitholzheizungen dann von A+++ bis D reichen.

Pelletheizungen werden zum Beispiel voraussichtlich Energieeffizienzklassen von A+ bis A++ erhalten. Pelletkessel mit Brennwerttechnik tragen dann wohl ein A++, alle anderen Pelletheizungen ein A+. In Kombination mit Solarthermie ist für Brennwertkessel auch A+++ möglich.

Energielabel für Kamin- und Kachelöfen ab 2018
Für so genannte Einzelraumheizgeräte bis 50 kW (Kaminofen, Kachelofen, Pelletofen) wird das Energielabel dann ab dem 1. Januar 2018 Pflicht. Sie werden mit den Energieeffizienzklassen A++ bis G gekennzeichnet. So werden zum Beispiel Pelletöfen voraussichtlich mit A++ eingestuft.

Hilft das Energielabel beim Heizungskauf?
Eine Entscheidungshilfe beim Heizungskauf können Hausbesitzer vom Energielabel nur bedingt erwarten. Denn Energieeffizienzklasse hin oder her - nicht jeder Heizkessel eignet sich auch für jedes Haus! Auch der Direktvergleich von Heizkosten wird nach wie vor nicht möglich sein, weil die eingesetzten Brennstoffe unterschiedliche hohe Kosten verursachen. Erster Gang für Hausbesitzer ist also nach wie vor der Weg zum Heizungsinstallateur. Er kann den Wärmebedarf berechnen und die dazu passende Heiztechnik empfehlen. 

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