13.06.2017
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Pelletheizung und Solarthermie kombinieren

Hoher Zuschuss macht Heizen mit Erneuerbaren Energien attraktiv

Pelletheizung und Solarthermie sind die ideale Kombination: Für die ganzjährige Heizung und Warmwasserversorgung ist die Solarthermie-Anlage die Basis. Nur wenn die Sonne im Winter nicht genug Energie liefert, springt automatisch die Pelletheizung ein. So können die Heizkosten um bis zu einem Drittel gesenkt werden. Geheizt wird ausschließlich mit Erneuerbaren Energien.

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Solarthermie lässt die Heizkosten schmelzen. Wird noch eine Pelletheizung dazu kombiniert, kommen Wärme und Warmwasser zu 100 Prozent aus Erneuerbaren EnergienFoto: BSW-Solar

Pelletheizung und Solarthermie sorgen für 100 Prozent erneuerbare Wärme. Heizen mit erneuerbaren Energieträgern ist aber nicht nur umweltfreundlich, sondern auch kostensparend. Denn mit erneuerbarer Wärme ist man unabhängig von schwankenden Öl- und Gaspreisen. Der Umstieg von fossilen Energiequellen auf eine Pelletheizung ist ohne großen Aufwand möglich.

Pelletheizung kann Ölheizung ersetzen
Eine Pelletheizung ist zum Beispiel gut dafür geeignet, eine alte Ölheizung zu ersetzen. Das Pelletlager benötigt nicht mehr Platz als ein Öltank. Dort wo der alte Öltank stand, kann der Raum meistens zur Pelletlagerung weiter genutzt werden. Dafür gibt es Komplettsysteme mit Lagerbehälter, Befüllvorrichtung und Entnahmeeinheit. Angeliefert werden die Holzpresslinge im Tankwagen, von dem aus sie in das Pelletlager eingeblasen werden. Außerdem profitieren Hausbesitzer beim Umstieg auf eine Pelletheizung vom Kostenvorteil beim Brennstoff: In den letzten zehn Jahren waren Pellets durchschnittlich 30 Prozent günstiger als Heizöl.

Hausbesitzern winkt hoher Zuschuss
Noch attraktiver wird die Hybridheizung aus Pelletkessel und Solarthermie durch den hohen BAFA-Zuschuss: Wer seine alte fossile Heizanlage austauscht, erhält für eine neue Pelletheizung mit Pufferspeicher mindestens 4.800 Euro über das Marktanreizprogramm (MAP) und das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE). In Kombination mit einer Solarthermie-Anlage erhöht sich die Förderung sogar auf mindestens 7.800 Euro. In einigen Bundesländern und Kommunen gibt es weitere Zuschüsse.

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Quelle: DEPI / Energie-Fachberater.de
 

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