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24.03.2017
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Wärme aus Strom: Was bedeutet eigentlich Power to Heat?

Beispiele für die Solarstrom-Nutzung für Heizung und Warmwasser

Wenn es um die Energiewende geht, ist immer häufiger über das enge Verzahnen von Strom, Wärme und Mobilität zu lesen. Dabei fällt dann auch der Fachbegriff "Power to Heat". Einfach gesagt ist damit eine Technologie gemeint, die Strom zur Erzeugung von Wärme nutzt. Aber Heizen mit Strom - ist das nicht deutlich teurer? Wie soll das die Energiewende voranbringen? Wir stellen einige Möglichkeiten vor.

Power-to-Heat: Öl-HybridheizungBild größer anzeigen
Power to Heat: Diese Öl-Hybridheizung erzeugt Wärme aus überschüssigem SolarstromFoto: IWO

Das klassische Heizen mit Strom (zum Beispiel über eine Nachtspeicherheizung) ist meistens teuer - keine Frage. Doch Power to Heat hat damit wenig zu tun, denn es kommen bevorzugt erneuerbare Energien zum Einsatz. Die Wärme aus Strom wird immer dann erzeugt, wenn es Stromüberschüsse gibt, zum Beispiel aus der eigenen Photovoltaik-Anlage. Dieser Stromüberschuss wird dann nicht ins Netz eingespeist oder im Solarstromspeicher zwischengelagert, sondern für Warmwasser und Heizung genutzt. Steht kein Stromüberschuss zur Verfügung, deckt eine andere Energiequelle den Wärmebedarf.

Damit Power to Heat energieeffizient funktioniert, kommt ein so genannter Energiemanager zum Einsatz. Dieses System sorgt dafür, dass die zur Verfügung stehende Energie immer optimal verteilt wird.

Mit welchen Systemen kann Power to Heat im privaten Haushalt genutzt werden?
Auch wenn der Fachbegriff Power to Heat erst einmal kompliziert klingt, gibt es schon viele Heizsysteme, mit denen das auch im privaten Haushalt funktioniert. Wer mehr Strom aus seiner eigenen Photovoltaik-Anlage selbst verbrauchen möchte, kann zum Beispiel auf diese Formen der Hybridheizung zurückgreifen:

  • Gasheizung oder Ölheizung plus Pufferspeicher mit Trinkwasserstation plus Elektroheizstab (Voraussetzung ist eine eigene Photovoltaik-Anlage). Überschüssiger Solarstrom aus der Photovoltaik-Anlage wird genutzt, um den Pufferspeicher aufzuheizen.
  • Kombination aus Wärmepumpe, Photovoltaik-Anlage und Pufferspeicher (optional kann auch noch ein Solarstromspeicher dazu kombiniert werden). Soll eine Wärmepumpe mit eigenem Solarstrom betrieben werden, muss die Regelungstechnik die Einbindung in ein intelligentes Stromnetz (Smart Grid) unterstützen. Solche Wärmepumpen sind mit dem "SG Ready-Label" gekennzeichnet. 
  • Pelletheizung plus Pufferspeicher plus Elektroheizstab (Voraussetzung ist eine eigene Photovoltaik-Anlage). Überschüssiger Solarstrom aus der Photovoltaik-Anlage wird genutzt, um den Pufferspeicher aufzuheizen. 
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Quelle: Energie-Faschberater.de
 

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