09.01.2018
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Energielabel seit 2018 auch auf Kaminofen, Kachelofen, Pelletofen

Leistung und Wirtschaftlichkeit der Feuerstätte auf einen Blick

Seit Januar 2018 muss jede industriell gefertigte Feuerstätte - wie Kaminofen, Heizkamin, Kachelofen mit Heizeinsatz und Pelletofen - mit einem Energielabel gekennzeichnet sein. Das ist Pflicht für alle Einzelraumheizgeräte mit einer Nennwärmeleistung unter 50 kW, die gasförmige, flüssige oder feste Brennstoffe in Wärme umwandeln. Der Vorteil: Hausbesitzer können Leistung und Wirtschaftlichkeit auf einen Blick erkennen.

Energielabel Kaminofen, Kachelofen, PelletofenBild größer anzeigen
Wirkungsgrad und der ökologische Brennstoff Holz sind wichtige Qualitätskriterien, wenn es um die Auswahl von Kamin- und Kachelofen gehtFoto: HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.

Die bekannten Energieklassen von A++ bis G werden auf dem Energielabel durch eine abgestufte Farbskala von Grün bis Rot optisch ergänzt. Unter der Skala ist zudem die Wärmeleistung in kW angeben. Und damit die einzelnen Label jedem Gerät genau zugeordnet werden können, sind diese mit dem Namen des Herstellers und der genauen Gerätebezeichnung versehen. Die wesentlichen Berechnungsgrundlagen für die Klassifizierung sind der Wirkungsgrad und der bevorzugt verwendete Brennstoff. Brennholz und Pellets werden hierbei besonders positiv bewertet, da es sich um nachwachsende, biologische Brennstoffe handelt.

Entscheidungshilfe bei der Auswahl von Kaminofen, Kachelofen und Pelletofen

Bei der Auswahl des Ofens ist nicht unbedingt eine hohe kW-Zahl entscheidend. Wichtig ist, dass die Wärmeleistung der Feuerstätte zu den räumlichen und baulichen Rahmenbedingungen passt. Die angegebene Wärmeleistung dient also dazu, das passende Gerät für den eigenen Wohnraum zu finden. Grundsätzlich gilt: Schlecht isolierte Häuser und große Räume erfordern eine höhere Wärmeleistung als moderne Häuser mit einer guten Dämmung. Einen zu groß dimensionierten Kaminofen, Kachelofen oder Pelletofen sollten Hausbesitzer unbedingt vermeiden, denn dieser kann den Aufstellraum überheizen. Sind Sanierungsmaßnahmen geplant, sollten diese in die Überlegungen mit einbezogen werden. Der Schornsteinfeger hilft dabei, die passende Größe zu ermitteln.

Das Energielabel bietet Hausbesitzern die Möglichkeit, Leistung und Wirtschaftlichkeit einer Feuerstätte auf einen Blick zu sehen. Das erleichtert die Auswahl eines passenden Ofens. Aufgrund moderner Verbrennungstechnik – einer optimierten Luftzufuhr, der Verwendung neuer Materialen und ausgeklügelter Konstruktionen – verursachen neue Öfen heute bis zu 85 Prozent weniger Emissionen als Altgeräte und verbrauchen für die gleiche Wärmeleistung bis zu 30 Prozent weniger Brennstoff. Deshalb ist die Anschaffung eines neuen Kaminofens, Kachelofens oder Pelletofens durchaus überlegenswert. 

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Quelle: HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.
 

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