10 Jahre Ratgeber Sanierung
28.12.2015
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Rot - Gelb - Grün: Ofenampel für Kamin und Kachelofen

Mehr Transparenz bei Emissionen

Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) hat ein neues Etikett für Öfen und Kamine entwickelt. Auf dieser so genannten Ofenampel wird der Kamin oder Kachelofen nach den Emissionen eingestuft und gekennzeichnet. Der Hintergrund: Feuerstätten müssen jetzt schärfere Abgas-Grenzwerte einhalten, doch die Regelungen, welcher Ofen erneuert werden muss, sind sehr kompliziert. Das Ofenlabel informiert Hausbesitzer anschaulich.

OfenampelBild größer anzeigen
Rot, Gelb der Grün? Welcher Emissionsstufe ihr Kamin oder Kachelofen angehört, sehen Hausbesitzer auf der OfenampelFoto: Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks

Was steht auf der Ofenampel?
Die Ofenampel zeigt Hausbesitzern, ob ihr Kamin beziehungsweise Kachelofen wirklich emissionsarm ist. Insgesamt neun Stufen und Abstufungen von Rot (hohe Emissionen) bis Grün (sehr emissionsarm) stehen zur Verfügung. Allerdings spiegelt die Ofenampel nur den technischen Stand der Feuerstätte hinsichtlich der Emissionen wider. Darüber hinaus ist das Verhalten der Hausbesitzer für niedrige Emissionen entscheidend, also der richtige Betrieb und der passende Brennstoff.

Wann erhalten Hausbesitzer die Ofenampel?
Eingestuft wird die Feuerstätte nach der Emissionsmessung des Schornsteinfegers. Hausbesitzer können dann auf einen Blick sehen, ob sie ihren Kamin oder Kachelofen weiter betrieben dürfen, oder nachrüsten beziehungsweise erneuern müssen. Zusätzlich erhalten Sie eine Beratung vom Schornsteinfeger zum richtigen Heizen und emissionsarmen Betrieb von Kamin und Kachelofen. Diese Beratung umfasst die richtige Brennstoffwahl, Brennstofflagerung und -qualität (u.a. Zustand, Größe, Feuchtegehalt) sowie das richtige Auflegen von Holz, Anheizen und die richtige Bedienung.

Hausbesitzer haben Ofen-Emissionen auch selbst in der Hand
Zum Teil können Hausbesitzer auch selbst dazu beitragen, dass die Emissionen beim Betrieb von Kamin und Kachelofen möglichst niedrig sind. Das Holz, das zum Einsatz kommt, sollte einen niedrigen Feuchtegehalt haben, sauber sein und eine passende Scheitgröße aufweisen. Darüber hinaus senken richtiges Anzünden, Nachlegen und eine regelmäßige Reinigung des Ofens die Schadstoff-Emissionen. 

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Quelle: Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks / Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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