10 Jahre Ratgeber Sanierung
Expertenwissen
mehr zu Innenausbau
 

Baustoffe und Materialien für gesundes Wohnen

Tipps zu Baumaterialien, Bodenbelag, Putzen und Farben

Innenwand
 
Gesund wohnen in einem Haus ohne Schadstoffe - das ist nicht nur für Familien mit Kindern wichtig, sondern auch für Allergiker, Senioren, sensible und kranke Menschen. Möglich ist Wohngesundheit auch in Altbauten, wenn die Bewohner auf die richtigen Baustoffe und Materialien für den Innenausbau achten. Hier die besten Tipps für die Auswahl.
Kinder im EsszimmerBild größer anzeigen
Wohngesunde Baustoffe und Materialien sind kaum teurer als herkömmliche Produkte. Sie sorgen für ein gutes Raumklima ohne SchadstoffeFoto: Sentinel Haus Institut (SHI)

Schadstoffe in der Raumluft können auf Dauer krank machen. Die Zeit und der Aufwand für die Auswahl gesunder Materialien sind also gut investiert. Was Gütezeichen und Kennzeichnungen angeht, bieten leider nur wenige eine ausreichende Sicherheit: Achten können Hausbesitzer auf die Gütezeichen von eco Institut Köln, natureplus und Eurofins. Führen Handwerker die Arbeiten im Haus aus, sollten Hausbesitzer darauf bestehen, dass diese möglichst staubarm arbeiten und die verwendeten Produkte genau bekannt geben. Eine Grundregel bei der Materialauswahl genauso wie bei Reinigungsmitteln: Auf besonders emissionsreiche Produkte sollte besser verzichtet werden. Diese erkennt man meistens schon am strengen Geruch.

Gesund Wohnen mit den richtigen Materialien

  • Baustoffe: Anorganische Baustoffe wie Ziegel, Kalk- oder Gipsputze und Betonsteine belasten die Raumluft in der Regel nicht. Ihre Fähigkeit, Schadstoffe und Feuchtigkeit aufzunehmen, kann sogar eine positive Wirkung auf die Raumluftqualität haben. Wenn Holz zum Einsatz kommt, sollten Hausbesitzer darauf achten, dass kein Holzschutzmittel oder Flammschutzmittel verwendet wurde.
  • Bodenbelag: Produkte ohne organische Lösungsmittel sind hier die erste Wahl, bei den Klebern für Bodenbelag am besten am EMICODE EC1plus Zeichen orientieren. Bei Holzböden ist eine offenporige Imprägnierung mit wasserlöslichen Pflanzenharzen und -ölen positiv. In Eingangsbereich, Küche und Bad kommen am besten Fliesen oder Natursteine zum Einsatz. Ist ein Teppich als Bodenbelag vorgesehen, kann dieser auch verspannt statt verklebt werden.
  • Putze und Farben: Die Oberflächen von Wänden und Decken sollten nach Möglichkeit ausgleichend und regulierend auf Luftfeuchtigkeit und Geruchsstoffe wirken. Deshalb sollten Anstriche Wasserdampf aufnehmen und abgeben können. Positiv sind diffusionsoffene Anstriche aus Naturstoffen wie Kalk oder Lehm. Sie unterstützen ein gutes Raumklima. Mineralische Wandfarben wie Silikatfarben sind ebenfalls eine gute Lösung. Bei Tapeten sind Papiertapeten die bessere Wahl, weil Vinyl-Tapeten zum Beispiel oft Weichmacher enthalten.
  • Farben und Lacke: Bei Lacken, Lasuren und Imprägnierungen sind lösungsmittelfreie Produkte erste Wahl. Oberstes Gebot nach dem Aufbringen: gründlich lüften!
mehr zu Innenausbau
 
 
 
 
Quelle: Josef Spritzendorfer / Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

Sanierungsforum


Stellen Sie Ihre Fragen an unsere Experten

Zu allen Fragen/Antworten im Sanierungsforum »

Energieberater-Suche

 
 

Aktuelles zum Thema

  • 03.11.2016

    Richtig sanieren - gesund wohnen

    Die Altlasten vergangener Jahrzehnte sind heftige Krankmacher. Aber auch neue Bauprodukte machen Experten wegen der Schadstoffe Sorgen. Tipps für eine gesunde Sanierung.

  • 26.09.2016

    Keine KfW-Zuschüsse für Barrierefreiheit mehr 2016

    Aufgrund der hohen Nachfrage sind die KfW-Zuschüsse für Barrierefreiheit 2016 aufgebraucht. Hausbesitzern steht noch die Kreditvariante zur Verfügung.

 

Produkte im Bereich Innenausbau

 
 
 
 
 
 
 

App-Tipps

  • App Icon

    Weber

    4D Projects GmbH / Saint-Gobain Weber

     
  • App Icon

    Knauf TopView

    Knauf Gips KG

     
  • App Icon

    quick-mix Baurechner

    quick-mix Gruppe GmbH & Co. KG