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Wärmepumpenestrich: Spezialist für kurze Trocknungszeit

Der ideale Fließestrich bei Fußbodenheizung plus Wärmepumpe

Auch im Sanierungsfall lässt sich eine Fußbodenheizung nachrüsten. In Kombination mit einer Wärmepumpe profitieren Hausbesitzer dank niedriger Vorlauftemperaturen dann von hohen Energieeinsparungen. Doch was energetisch von Vorteil ist, birgt auch ein Problem: Die geringe Vorlauftemperatur der Heizung wirkt sich nachteilig auf die Trocknungszeit des Estrichs aus. Die Lösung heißt: Wärmepumpenestrich.

Fußbodenheizungen, die von Wärmepumpen gespeist werden, können keine hohen Vorlauftemperaturen erzeugen. Der Hintergrund: Zum Beheizen eines Gebäudes über einen Heizestrich benötigen Räume mit Fußbodenheizung bei gleichem Wohnkomfort eine geringere Temperatur als Räume, die mit Konvektoren beheizt werden. Das reduziert den Energieverbrauch. Aufgrund der großen Oberfläche des Estrichs ist für die Beheizung des Gebäudes eine niedrige Vorlauftemperatur völlig ausreichend. Das ermöglicht den Einsatz von Wärmepumpen. Diese erreichen Vorlauftemperaturen von 30 bis 40 Grad Celsius - genug, um ein gut gedämmtes Haus zu beheizen. Dann erleichtern Calciumsulfat-Fließestriche, die eine hohe Wärmeleitung und gute Heizrohrummantelung besitzen sowie eine geringe Rohrüberdeckung ermöglichen, den Einbau.

Garantiert kurze Trocknungszeit dank Wärmepumpenestrich
Nachteilig wirkt sich die geringe Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung allerdings auf die Trocknungszeit des Estrichs beim Aufheizen nach dem Einbau aus. Mit Brennöfen werden problemlos Vorlauftemperaturen der Heizung von 55 Grad Celsius erreicht. Bei dieser Vorlauftemperatur zum Trockenheizen ist ein Calciumsulfat-Fließestrich mit 35 Millimeter Rohrüberdeckung in der Regel nach drei bis vier Wochen belegreif. Bei niedrigeren Vorlauftemperaturen verlängert sich die Trocknungszeit erheblich.

Speziell für diesen Anwendungsfall hat Knauf Gips den Fließestrich FE Eco als Wärmepumpenestrich entwickelt. Basis ist ein Werktrockenmörtel auf Calciumsulfat-Basis, der mit reinem Wasser angemacht wird. FE Eco gibt als Heizestrich seine Feuchtigkeit auch bei reduzierter Vorlauftemperatur von 30 bis 40 Grad Celsius schnell an die Umgebungsluft ab. Wichtig dabei ist ein schneller Luftaustausch, denn der Estrich kann die Feuchtigkeit nur dann rasch an die Luft abgeben, wenn diese selbst keine zu hohe Feuchtigkeit besitzt. Bei einer kontrollierten Belüftung der Räume erreicht der FE Eco selbst bei niedrigen Vorlauftemperaturen die Belegreife bereits nach zwei bis drei Wochen. Hilfreich ist dabei, dass der Estrich früh aufgeheizt werden kann.

Spezieller Fließestrich ist nach rund zwölf Stunden begehbar
Der Estricheinbau erfolgt wie bei Knauf Fließestrichen üblich. Der Wärmepumpenestrich ist nach circa zwölf Stunden begehbar und schon nach 24 Stunden kann großzügig gelüftet werden. Bereits 48 Stunden nach dem Einbau kann mit dem Trockenheizen des Estrichs begonnen werden. Die Fußbodenheizung wird dazu sofort auf eine Vorlauftemperatur von bis zu 40 Grad Celsius eingestellt. Höhere Vorlauftemperaturen der Heizung sollten vermieden werden. Für einen guten, kontinuierlichen Luftaustausch hat es sich bewährt, eine Ventilation zu nutzen, die die feuchtigkeitsangereicherte Luft nach außen befördert. Der Estrich wird so lange beheizt und belüftet, bis er belegreif ist. Die Belegreife ist bei einer Restfeuchte von 0,3 CM-% erreicht.

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Quelle: Knauf Gips KG
 
 
Einbau Wärmepumpenestrich bei FußbodenheizungBild größer anzeigen
Fußbodenheizungen, die von Wärmepumpen gespeist werden, arbeiten nur mit geringen Vorlauftemperaturen. Ideal ist dann der Fließestrich FE Eco, der für eine schnelle Belegreife von 2 bis 3 Wochen sorgtFoto: Knauf Gips KG
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