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Checkliste Küchenplanung

So passt die neue Küche perfekt zur Wohnsituation

ChecklisteKüche
 
Einmal die neue Wohnzeitschrift durchgeblättert und etliche Ideen landen auf dem Wunschzettel. Ganz oben auf der Liste: eine neue Küche. Doch Trend hin oder her – die neue Küche soll nicht nur toll aussehen, sondern ihrem Anspruch als Mittelpunkt des Hauses auch gerecht werden! Mit der richtigen Planung passt die Küche viele Jahre zum Leben der Bewohner und erleichtert den Alltag. Die Checkliste Küchenplanung hilft dabei.
Küchenplanung - Entwurf KücheBild größer anzeigen
Mt der richtigen Planung wird die neue Küche für viele Jahre zum Lebensmittelpunkt der BewohnerFoto: Küchen Quelle GmbH

Wie groß muss unsere Küche sein? Was ist uns besonders wichtig? Welcher Stil gefällt uns am besten? Je klarer sich die Bewohner über Fragen wie diese sind, umso leichter fällt die Küchenplanung. Und umso besser passt die neue Küche am Ende auch zur persönlichen Lebenssituation. Mit den Punkten aus unserer Checkliste Küchenplanung können Sie die wichtigsten Fragen vor dem Beratungsgespräch schon abhaken:

  • Lebenssituation: Single oder Großfamilie? Anhand der Lebenssituation lasst sich nicht nur der Platzbedarf umreißen, sondern auch die Ansprüche an Ergonomie und Bewegungsradius. Wichtig: nicht nur die aktuelle Situation betrachten, sondern auch künftige Entwicklungen im Blick behalten.
  • Nutzungsgewohnheiten: Hier hilft eine ehrliche Einschätzung: Bleibt die Küche meistens kalt? Dann genügt eine Basis-Ausstattung. Wird dagegen regelmäßig und aufwändig gekocht, lohnt sich eine hochwertige Ausstattung.
  • Funktion der Küche: Je nach Hauptfunktion der Küche lassen sich wichtige Arbeitszonen großzügiger planen. Überlegen Sie also im Vorfeld, ob Sie in der Küche vor allem aufbewahren, kochen & backen, kleine Mahlzeiten zubereiten oder ob die Küche der Familienmittelpunkt ist.
  • Persönliche Voraussetzungen: Für eine unkomplizierte Nutzung sind Arbeitshöhe und Arbeitsrichtung besonders wichtig. Deshalb sind Punkte wie Größe, Linkshänder/Rechtshänder, mögliche Handicaps und Kinder im Haushalt wichtige Informationen bei der Küchenplanung.
  • Räumliche Voraussetzungen: Wie viel Raum steht zur Verfügung? Ist die Küche offen oder geschlossen? Soll in der Küche gegessen werden? Und welche Anschlüsse sind vorhanden?
  • Küchendesign: Landhaus oder modern? Farbenfroh oder natürlich? Das Design der Küche sollte zum restlichen Einrichtungsstil passen und den Geschmack aller Bewohner treffen. Wer unsicher ist, wie der bevorzugte Stil heißt, kann Bilder sammeln. Das gilt auch für die Farbvorstellungen und die bevorzugten Oberflächen.
  • Küchenform: Darf es ein U oder ein L sein? Für jeden Raum gibt es eine optimale Küchenform. U- und G-Form sind ideal bei viel Platz und für viel Stauraum. Wer das nicht braucht, ist mit einer ein- oder zweizeiligen Küche gut beraten. Im Trend liegen so genannte Insellösungen.
  • Weitere Punkte für die Küchenplanung: Gibt es weiteren Stauraum außer der Küche (Vorratsraum o.Ä.)? Welche Wünsche gibt es für Spülen und Armaturen? Welche Einsätze und Auszüge sind für die Schränke gewünscht? Wie soll die Abfalltrennung organisiert werden? Welche Geräte sind gewünscht und was für eine Dunstabzugshaube ist möglich (Umluft oder Abluft)?

Küchenplanung im Küchenstudio oder mit Fachplaner – das ist wichtig
Eine komplexe Renovierung der Küche, vor allem wenn ein Umbau geplant ist, benötigt eine fachgerechte Planung. Ein Küchenberater oder ein Küchenstudio sind dann die richtigen Ansprechpartner, die bei der Planung darauf achten, dass alle wichtigen Aspekte berücksichtigt werden. Mit diesen Punkten können Sie sich auf den Termin vorbereiten:

  • Ausreichend Zeit einplanen: Für eine kompetente und umfangreiche Küchenberatung sollte ein Zeitfenster von 3 - 4 Stunden eingeplant werden.
  • Küche ausmessen: Für die Beratung im Küchenstudio sind die Raummaße wichtig. Die Küche wird zwar im Nachhinein von Profis noch einmal vermessen, für eine realistische Planung sollten aber die Maße und Wasseranschlüsse sowie Fenster- und Türplatzierungen bekannt sein.
  • Elektrogeräte: Sollen vorhandene Geräte in die neue Küche übernommen werden oder wird eine Neuausstattung benötigt?
  • Kosten für eine Küche: Ebenso wichtig ist der Budgetrahmen für die neue Küche. Anhand des angegebenen Budgets kann schon während der Beratung geklärt werden, ob Wünsche und Kosten für die neue Küche zusammenpassen. Einflussfaktoren bei den Kosten sind zum Beispiel Frontbeschaffenheit (Lack oder Glas sind teurer als matte Fronten), Material der Arbeitsplatte, Elektrogeräte, Schranktypen, Beleuchtung etc.
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Quelle: Küchen Quelle GmbH / Energie-Fachberater.de
 

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