10 Jahre Ratgeber Sanierung
24.07.2015

Rückstausicherung verhindert Wasserschaden im Keller

So haben Überschwemmungen durch Starkregen keine Chance

Wasser sucht sich seinen Weg, heißt es im Volksmund. Hausbesitzer bekommen das oft auf unangenehme Art zu spüren - vor allem im Keller, zum Beispiel bei einem tief liegenden Bad. Denn die Gefahr einer Überschwemmung droht nicht nur bei Hochwasser, sondern auch bei Starkregen, der die Kanalisation überfordert. Sind die Abwasserkanäle gefüllt, drückt sich das Wasser durch die Leitungen zurück in die Häuser. Ein Rückstauschutz kann einen solchen Abwasserschaden verhindern.

Handwerker bei der Montage einer Rückstausicherung im KellerBild größer anzeigen
Abflüsse im Keller sollten mit Rückstauschutz-Einrichtungen ausgestattet sein – sonst dringt das Abwasser bei Starkregen und Überschwemmungen durch die Kanalisation zurück ins HausFoto: ZVSHK

Wenn übel riechende Abwässer den Keller oder das Souterrain überfluten, ist alles zu spät. Bei einer Überlastung der Kanalisation zum Beispiel durch Starkregen tritt in allen Räumen unterhalb der so genannten Rückstauebene aus WCs, Waschbecken, Duschen oder Bodenabläufen Schmutzwasser aus. Doch nicht nur die Beseitigung des Abwassers und der Überschwemmungsfolgen ist unangenehm, Hausbesitzer bleiben zudem oft auf den Kosten sitzen. Denn für so genannte Rückstauschäden kommen viele Versicherungen nicht auf, weil es technische Einrichtungen gibt, mit denen sich die Gefahr eines Wasserschadens deutlich reduzieren lässt.

Einfache Rückstau-Lösungen verhindern Wasserschaden im Keller

Abwasserschäden treten nicht nur in den hochwassergefährdeten Regionen Deutschlands auf, sondern sind bei Starkregen überall möglich. Denn immer, wenn die Kanalisation vollläuft, besteht die Gefahr, dass durch Wasserabflüsse unterhalb der Straßenoberkante schmutzige Abwässer in Keller oder Souterrains gedrückt werden. Damit es so weit gar nicht erst kommt, haben sich so genannte Rückstausicherungen bewährt. Die einfachste Lösung gegen die Überschwemmung mit Schmutzwasser ist eine Rückstauklappe, die sich im Bedarfsfall schließt und die Leitungen sperrt. Deutlich komfortabler ist eine Rückstauhebeanlage. Hier wird die Abwasserleitung im Bedarfsfall geschlossen und eine Pumpe springt an, die alle Abwässer sicher aus dem Haus befördert. Der Vorteil gegenüber dem einfachen Rückstauschutz: Waschbecken, WC und Waschmaschine können auch bei Starkregen weiter genutzt werden.

 
 
 
Quelle: ZVSHK
 
 
 
 

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