Der Bodentreppen-Check von Wellhöfer hilft bei der Entscheidung zu Neubau oder Sanierung energieverschwendender Bodentreppen
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Fußbodenheizung für ältere Häuser

Spezielle Lösungen für individuelle Modernisierungen

Bei Modernisierungsmaßnahmen einer Bestandsimmobilie sind Flächenheizungen geradezu ideal: Sie sorgen für mehr Behaglichkeit und Heizkosteneinsparungen, ohne direkt sichtbar zu sein. Speziell für ältere Gebäude gibt es Systeme mit geringem Gewicht und niedrigen Konstruktionshöhen, die den bautechnischen Anforderungen eines Altbaus gerecht werden.
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Fußbodenheizung im Altbau
Durch spezielle Renovierungssysteme mit geringem Gewicht und niedrigen Konstruktionshöhen können Flächenheizungen auch den bautechnischen Anforderungen eines Altbaus gerecht werden
Foto: BVF
Eine anstehende Modernisierung bietet durch den Austausch eines konventionellen Heizkessels gegen ein Brennwertgerät oder eine Wärmepumpe in Verbindung mit einer Fußbodenheizung die Möglichkeit, Energiekosten einzusparen: Die übliche Raumlufttemperatur von 21 Grad Celsius kann bei einem konventionell beheizten Gebäude durch eine Flächenheizung bei gleicher Behaglichkeit um 2 Grad Celsius reduziert werden. Das spart etwa 12 Prozent an Energie. Gerade in Altbauten ist dies interessant und kann den Wert einer Immobilie steigern. Investitionsbereiten Hausbesitzern greift der Staat bei derartigen Modernisierungsmaßnahmen mit verschiedenen Förderprogrammen unter die Arme: Wer sich für ein energieeffizientes Heizsystem entscheidet, wird mit zinsgünstigen Darlehen und Zuschüssen finanziell unterstützt.

Spezielle Renovierungssysteme für ältere Häuser?
Konventionelle Fußbodenheizungen lassen sich oft im Altbau nicht einsetzen, weil die erforderliche Konstruktionshöhe nicht zur Verfügung steht oder bei Holzbalkendecken Belastungsprobleme entstehen können. Für eine konventionelle Konstruktion wird ca. 65 mm Estrich benötigt. Das bedeutet eine zusätzliche Belastung der Bodenkonstruktion von ca. 130 kg/qm durch den Estrich. In solchen Fällen eignen sich spezielle Systeme wie z. B. Dünnschichtsysteme oder Systeme mit Trockenestrichen als Last- und Wärmeverteilschicht für den nachträglichen Einbau. Diese Konstruktionen sind leichter und können erheblich dünner aufgebaut werden.

Für wassergeführte Flächenheizungen im Trockenbau werden spezielle, vorgefertigte Elemente zur Aufnahme der Rohre verwendet, die in der Regel aus Polystyrol, Polyurethan etc. hergestellt sind. Bei den als Dünnschichtsystem bezeichneten Renovierungssystemen wird ein Rohrträger direkt auf dem vorhandenen Estrich oder Fliesenbelag befestigt und mit einer speziellen Vergussmasse abgedeckt. Je nach System können so Konstruktionshöhen von 15-20 mm zuzüglich Bodenbelag realisiert werden. Ebenso für die Elektro-Fußbodentemperierung wurden besondere Flächenheizelemente entwickelt. Das vorkonfektionierte Heizelement hat eine Bauhöhe von weniger als 3 mm und eignet sich ideal für die Altbausanierung. Die Verlegung der Flächenheizelemente kann direkt auf jeden vorhandenen Untergrund erfolgen. Abgedeckt werden die Elemente mit Dünn- bzw. Mittelbettmörtel.

Download: Broschüre "Modernisieren mit Flächenheizungen. Viel pro, wenig Contra. Weitersagen“ (PDF, 995 KB)

Quelle: BVF / www.energie-fachberater.de
 
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