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Wohnungslüftung immer wichtiger
Lüftungstechnik wird zum Standard beim energetischen Sanieren
Um den energetischen Anforderungen in zu genügen, werden heutzutage Gebäudehüllen praktisch komplett luftdicht gemacht. Dadurch reduzieren sich Heizwärmeverluste bei einer Sanierung auf ein Minimum. Jedoch entsteht gleichzeitig auch ein neues Problem: Weil ein natürlicher Luftaustausch durch Fugen und Ritzen nicht mehr wie früher möglich ist, wird ein Raumklima erzeugt, das für Bewohner und Bausubstanz im schlimmsten Fall ungesund werden kann. Abhilfe schafft hier eine kontrollierte Wohnungslüftung.
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Zugluftfrei und lautlos sorgt eine Wohnungslüftungsanlage automatisch für ausreichenden Luftaustausch und ein gesundes Raumklima
Foto: BDH, Köln
In Zeiten, in denen die Energiepreise stetig ansteigen und der Klimawandel einzudämmen ist, hat der Gesetzgeber seine Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden konsequent verschärft. Im Zuge einer möglichst optimalen Energiebilanz bekommt daher sanierter Altbestand heute eine luftdichte Außenhülle. Denn diese Praxis gewährleistet, dass nur ein Minimum an Wärme über die Gebäudehülle verloren gehen kann. Doch weil in einer hermetisch dichten Bausubstanz jeder natürliche Luftaustausch unterbunden wird, entsteht ohne regelmäßiges Lüften ein unangenehmes Raumklima mit hoher Luftfeuchte. Dieses "Marmeladenglas-Klima" bietet hervorragende Wachstumsbedingungen für Schimmel und Milben. Darunter leiden die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohner wie auch die Wertsubstanz des Gebäudes.
Kontrollierte Lüftung spart Energie
Zudem steigt in geschlossenen Räumen ohne kontrollierte Lüftung auch die CO2-Konzentration schnell an. Ohne ausreichende Frischluftzufuhr leidet der Mensch jedoch an Konzentrationsstörungen und Müdigkeit. Um sich behaglich zu fühlen, müsste man mindestens alle zwei Stunden für fünf Minuten von Hand lüften. Im realen Leben praktisch nicht einzuhalten. Ganz zu schweigen, dass man zugleich die mühsam im Gebäude eingedämmte Wärmeenergie damit wieder zum Fenster hinaus lüftet. Die einzig probate Lösung für dieses Dilemma besteht in der Installation einer kontrollierten Wohnungslüftungsanlage.
Diese Geräte sorgen - zugluftfrei und lautlos - automatisch für den ausreichenden Luftaustausch. Zusätzlich kann dabei durch bedarfsgerechte Regelung, integrierte Wärmetauscher oder eine Wärmepumpe Energie eingespart werden. So wird der Fortluft bis zu 90 Prozent der Wärme entzogen und auf die in den Raum einströmende Zuluft übertragen. Das hilft wertvolle Energie zu sparen und die Heizkosten auf ein Minimum zu reduzieren. Daher sollte die kontrollierte Wohnungslüftung heutzutage selbstverständlicher Bestandteil jedes zeitgemäßen Sanierungskonzepts sein.
Quelle: Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. , BDH
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