Um sich
schon beim Betreten des Bads geborgen zu fühlen reichen sogar zehn Quadratmeter
aus. Das meint zumindest die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). Wird bereits bei der Bauplanung darauf geachtet,
„ist sogar eine gut wirkende WC-Unterbringung drin“.
Auch die
Badewanne sollte nach Aussage der VDS mit Bedacht gewählt werden. „Im besten
Fall handelt es sich bei Ihr um einen Zweisitzer“, so die Vereinigung. Dazu
sollte für sie im hinteren Bereich des Raumes, nahe einem Fenster, Platz
geschaffen werden. „Setzt man Schiebegardienen als Raumteiler ein,
entsteht im kleinen Reich sogar eine Zone zum Relaxen.“ Wobei bei dieser
Variante die zehn Quadratmeter schon eng werden könnten.
Familie steht im Vordergrund
Damit die familiäre Gemeinschaft auch im Bad stattfindet, braucht man das richtige Equipment. Beispiel Waschen: Eine große Waschtischplatte macht einfach Sinn. Vor ihr kann der Vater zum Beispiel dem Sohnemann das Rasieren beibringen. Nach Angaben der VDS sollte das Becken nicht zu hoch angebracht werden. Schließlich rechnet man heutzutage immer mit Nachwuchs.
„Verzichte
man auf den klassischen Unterschrank, setze dafür seitliche Schränke als
Stauraum ein, wirke das kleine Bad gleich viel größer.“ Als Ersatz für den Unterschrank empfiehlt die
VDS kleine geflochtene Körbe. „In diesen finden Fön, Haarbürsten und Badeutensilien
genügend Platz.“ Eine Raumtrennung für das integrierte WC macht ebenfalls Sinn. Das WC ist aber definitiv an den Eingang zu
platzieren. Das schafft kurze Wege für
das ach so wichtige Bedürfnis. Natürlich darf das Energiesparen nicht
zu kurz kommen: Das Licht sollte daher über einen Bewegungsmelder geregelt und nur bei Bedarf
aktiviert werden.
Moderne Technik spart Energie
Wer zu guter Letzt alles richtig machen möchte, installiert dimmbare Wandleuchten oder Downlights in die Decke. Das erzeugt eine tolle Stimmung – gerade beim schon beschriebenen Wohlfühl-Schaumbad.
Einen
schönen Effekt erhält man nach Angaben der Vereinigung Deutsche
Sanitärwirtschaft auch mit dem Einsatz von Holz. „Dieses Material mögen nicht nur alle, es ist
bei der richtigen Wahl auch topmodern“ liest man bei der Vereinigung. Es müsse jedoch gegen Feuchtigkeit geschützt
sein und über wasserfest verleimte Kanten verfügen. Wer also seine eigenen Ideen und gegebenenfalls die der VDS berücksichtigt, kann sich auf gemütliche Stunden im Bad freuen.
Quelle: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft












