10 Jahre Ratgeber Sanierung
01.11.2013
mehr zu Dämmung
 

Alles zum Thema Dämmung: Wärmeschutz, Schallschutz, Brandschutz

Die Dämmstoff-Hülle für das Haus macht sich vielfach bezahlt

Der Zustand seines Hauses beschert so manchem Eigentümer schlaflose Nächte. Steigende Heizkosten belasten das Budget, die musizierende Nachbarsfamilie das Gehör. Und was, wenn ein Feuer ausbricht? Um Wärmeschutz, Schallschutz und Brandschutz ist es im Durchschnittsaltbau schlecht bestellt. Doch kein Grund zur Panik, es gibt eine einfache Lösung. Eine fachmännische Dämmung bringt Rundum-Schutz, spart viel Geld und kostbare Nerven.

Fassadendämmung mit Wärmedämm-VerbundsystemBild größer anzeigen
Gute Aussichten, weil gut eingepackt: Die Dämmung des Hauses soll in erster Linie den Wärmeschutz verbessern und kräftig Heizkosten sparen. Schallschutz und Brandschutz gibt es oft inklusiveFoto: Energie-Fachberater.de

Wärmeverluste, Lärmbelastung und Brandgefahr lassen sich im wahrsten Sinne des Wortes wirkungsvoll eindämmen. Ein Blick auf die Heizkostenabrechnungen der letzten Jahre zeigt: Eine Dämmung macht Sinn und ist eine der wenigen krisensicheren Investitionen, die sich von Jahr zu Jahr mehr lohnt. In Anbetracht der explodierenden Energiepreise ist die Dämmung der einzige Ausweg aus der Kostenfalle - eine energiesparende und zugleich werterhaltende Maßnahme. Denn ein niedriger Energieverbrauch, guter Schallschutz und moderner Brandschutz steigern nicht zuletzt auch den Wiederverkaufswert und bringen ein Plus an Wohnkomfort.

Wärmeschutz macht sich bezahlt
Über das Dach, die Fassade und den Keller eines unzureichend oder gar nicht gedämmten Hauses gehen bis zu 70 Prozent der Energie nahezu ungenutzt verloren - ein teures Vergnügen! Eine Dämmung hilft praktisch unmittelbar: Die Senkung des Energieverbrauchs macht sich schon bei der nächsten Heizkostenabrechnung bar bezahlt. Dachdämmung und Fassadendämmung sind die effektivsten Dämmmaßnahmen, aber bereits eine Kellerdeckendämmung oder eine Dachbodendämmung kann helfen, den Energieverbrauch zu reduzieren und die Heizkosten zu senken. Der Grundsatz "je dicker, desto effektiver" stimmt übrigens nur bedingt. Entscheidend ist weniger die Dicke als die Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffs. Hochleistungsdämmstoffe bieten auch in geringen Stärken sehr guten Wärmeschutz und sind gerade im Altbau, wo der Platz knapp ist, eine gute Lösung. Angenehmes Wohnklima und Schimmelschutz erhalten Sanierer gratis dazu.

Hörbar mehr Wohnkomfort: Schallschutz
Beim Schallschutz macht’s die Masse, denn sie schneidet dem Lärm den Weg ab: Ein schwerer Baukörper lässt sich durch Schallwellen nicht in Schwingung versetzen, sondern "schluckt" den Lärm. Die Schallübertragung wird verhindert. Hohlräume hingegen wirken als natürliche Verstärker. Oft ist das Lärm-Problem aber auch konstruktiv bedingt. Schallbrücken an Bauteilen leiten Schall ins Hausinnere und sorgen dafür, dass sich der Lärm durch die Schwingung weiter potenziert. Beide Problemzonen lassen sich mit einer Dämmung beheben. Eine Dämmung aus mineralischen Schüttdämmstoffen gibt Bauteilen mehr Gewicht. Dafür werden Hohlräume in Decken oder Wänden einfach mit dem Dämmgranulat verfüllt. Auch flexible, offenporige Dämmmatten aus Steinwolle oder Glaswolle reduzieren die Schallübertragung, weil sich die Schallwellen in der Dämmung verlieren. Feste, geschlossenporige Dämmstoffe wie Polystyrol- und Polyurethan-Schäume haben schlechtere Schalldämmwerte, weil sie nicht in der Lage sind, Schall zu absorbieren.

Sicherheit im Ernstfall - Brandschutz
Wenn ein Feuer ausbricht, sind Altbauten besonders anfällig - vor allem die Dachkonstruktion ist gefährdet, weil dort naturgemäß viel Holz verbaut wird. Der Brandschutz lässt sich mit einer nachträglichen Dämmung erheblich verbessern. Besonders Dämmstoffe aus Glaswolle oder Steinwolle, aber auch Dämmstoffe auf mineralischer Basis bieten Sicherheit im Ernstfall, da sie nicht brennbar sind. Werden Dämmmaßnahmen korrekt unter Beachtung aller Brandschutzbestimmungen durchgeführt, besteht jedoch auch bei anderen Dämmstoffen keine erhöhte Feuergefahr. Selbst Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) aus Polystyrol sind sicher: Als Brandschutz werden so genannte Brandriegel aus Mineralwolle eingesetzt, die an neuralgischen Punkten wie der Fensteröffnung für höchste Brandsicherheit sorgen.

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Quelle: Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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