10 Jahre Ratgeber Sanierung
08.10.2013
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Alte Umwälzpumpen treiben die Stromkosten in die Höhe

Austausch der Heizungspumpe entlastet die Haushaltskasse

Alte Heizungen vergeuden nicht nur jede Menge Brennstoff, sondern auch unnötig viel Strom. Schuld sind veraltete Umwälzpumpen, die im Dauerlauf durch die Heizperiode Unmengen an Strom fressen. Rund 5.000 Betriebsstunden kommen Hausbesitzer bei einer Leistung von 60 bis 130 Watt teuer zu stehen. Mit einem Austausch der Heizungspumpe gegen eine neue Hocheffizienzpumpe lassen sich die Stromkosten reduzieren.

Hände: Zeigefinger zeigen auf Heizungspumpe Bild größer anzeigen
Eine alte Heizungspumpe kann die Stromkosten merklich in die Höhe treiben. Neue Hocheffizienzpumpen sind viel sparsamer in ihrem StromverbrauchFoto: Intelligent heizen

Der Austausch der Umwälzpumpe zahlt sich aus: Hocheffizienzpumpen punkten mit einem deutlich geringeren und zudem intelligenten Stromverbrauch. Möglich macht das moderne Pumpentechnik. Sie spart 300 bis 400 kWh Strom im Jahr und damit Stromkosten in Höhe von rund 106 Euro. Über die gesamte Lebensdauer einer Pumpe zahlen Hausbesitzer so 1.600 Euro weniger für Strom - bei Kosten von 300 bis 500 Euro für eine neue Heizungspumpe also eine satte Ersparnis.

Moderne Hocheffizienzpumpen: kleiner, intelligenter, effizienter

Im Gegensatz zu alten Heizungspumpen, die in der Heizperiode rund um die Uhr auf Hochtouren laufen, passen moderne Hocheffizienzpumpen ihre Stromleistungsaufnahme selbsttätig den Druckverhältnissen im Rohrnetz an. Diese wechseln zum Beispiel, wenn die Thermostatventile zugedreht werden. Durch die geschlossenen Ventile steigt der Druck im Leitungsnetz. Alte Pumpen laufen hier einfach munter weiter und verbrauchen unnötigerweise jede Menge Strom. Hochleistungspumpen hingegen fahren ihre Leistung entsprechend zurück.

Stromverbrauch um bis zu 90 Prozent reduzieren
Hocheffizienzpumpem kommen zudem mit einer viel geringeren Leistung aus. Anstatt mit 60 bis 130 Watt arbeiten sie mit lediglich 3 bis 20 Watt elektrischer Leistung. Auch ihr Wirkungsgrad ist deutlich besser als bei alten Umwälzpumpen: Ihr modernes Antriebssystem, der so genannte "Permanentmagnet-Motor", erhöht den Wirkungsgrad von gerade mal 10 Prozent auf stolze 70 Prozent. Im Umkehrschluss bedeutet das eine Senkung des Stromverbrauchs um ganze 90 Prozent.

Neue Umwälzpumpe wird staatlich gefördert
Übrigens winkt bereits bei der Anschaffung der neuen Heizungspumpe eine Ersparnis: Bei einer Modernisierung des Heizkessels mit erneuerbaren Energien wird der Einbau einer modernen Hocheffizienzpumpe von der KfW gefördert. 

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Quelle: Hessische Energiespar-Aktion
 
 
 
 

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