10 Jahre Ratgeber Sanierung
01.03.2015
 

BAFA-Zuschuss für Energieberatung steigt

Staat übernimmt mehr als die Hälfte der Kosten

Für eine Vor-Ort-Energieberatung gibt es einen staatlichen Zuschuss vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). Das ist nicht neu, doch seit dem 1. März 2015 gibt es für Hausbesitzer höhere Zuschüsse. Der Staat übernimmt einen Teil der Rechnung und zwar 60 Prozent der förderfähigen Beratungskosten, maximal 800 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Damit wird die bisherige Förderung für Eigenheime verdoppelt.

Hausbesitzer und Planer und GesprächBild größer anzeigen
Eine Energieberatung ist der erste Schritt für Hausbesitzer, die sanieren wollenFoto: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Mit maximal 1.100 Euro Zuschuss können Eigentümer bei Wohnhäusern mit mindestens drei Wohneinheiten rechnen. Den Zuschuss für die Energieberatung gibt es nun für alle Wohnhäuser, für die vor dem 1. Februar 2002 der Bauantrag gestellt wurde. Also auch die bisher von der Förderung ausgeschlossenen Gebäude mit Baujahr ab 1995.
Eigentümergemeinschaften können mit einem zusätzlichen Beratungs-Bonus bis maximal 500 Euro rechnen, wenn der Beratungsbericht vor der Eigentümerversammlung erläutert wird.

Wählen zwischen Komplettsanierung und Sanierung Schritt für Schritt

Hausbesitzer haben jetzt die Wahl zwischen einer Beratung zur Komplettsanierung zum KfW-Effizienzhaus oder einem Sanierungsfahrplan. Letzterer ist neuer Bestandteil der Förderung und erklärt Schritt für Schritt die sinnvollen und aufeinander abgestimmten Einzelmaßnahmen. Die können nach und nach angegangen werden, je nach Zeitrahmen und Finanzbudget der Bewohner. Maßnahme für Maßnahme sinkt so der Energieverbrauch des Hauses. Kosten und Aufwand sind je nach Modernisierung zumeist überschaubar und verteilen sich langfristig. Auch wer nach Sanierungsfahrplan vorgeht, verschenkt keine Einsparpotenziale. Sogar ein Effizienzhaus-Niveau rückt so Schritt für Schritt näher.

Antrag über den Energieberater
Wer den BAFA-Zuschuss für seine Energieberatung erhalten möchte, muss den Antrag nicht selber stellen. Das übernimmt der Energieberater. Hausbesitzer müssen nur noch einen passenden Energieberater finden. Das geht über die Energieeffizienz-Expertenliste. Hier sind alle von BAFA und KfW zugelassenen Energieberater registriert und können nach Postleitzahl, Ort oder bestimmten Beratungsschwerpunkten ausgesucht werden.

Übrigens: Auch das Nachfragen bei der Kommune lohnt sich. Denn oft werden auch dort Zuschüsse für Energieberatungen angeboten.
 

 
 
 
 
 
 
 
 

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