10 Jahre Ratgeber Sanierung
19.12.2013
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Barrierefreiheit: ein Haus für alle Lebenslagen

Altersgerechter Umbau steigert Wohnkomfort und Lebensqualität

Eigenständigkeit, Komfort und Sicherheit stehen heute im Vordergrund, wenn von Barrierefreiheit die Rede ist. Ein altersgerechter Umbau steigert Wohnkomfort und Lebensqualität - und zwar nicht nur fürs Alter. Auch junge Familien und Menschen mit Handicap profitieren von einem barrierefrei gestalteten Haus. Barrierefreiheit ermöglicht buchstäblich lebenslanges und selbstbestimmtes Wohnen. Dafür sollte der altersgerechte Umbau der eigenen vier Wände aber nicht erst zum Rentenbeginn Thema werden.

Barrierefreier Eingangsbereich mit breiter HaustürBild größer anzeigen
Breite Türen und bodentiefe Fenster sind nicht nur im Alter praktisch. Es lohnt sich also, schon früh barrierefrei umzubauenFoto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

Der Begriff "altersgerecht" ist in diesem Bezug fast schon ein wenig irreführend. Denn die Vorzüge eines barrierefrei umgebauten Hauses machen sich auch schon früher bezahlt. Ein Umbau hin zu einem barrierefreien Eigenheim ist aber natürlich auch eine gute Altersvorsorge.

Haus barrierefrei gestalten
In einem barrierefreien Haus sollte der Grundriss möglichst offen und geräumig angelegt sein. So entsteht genug Freiraum für ein flexibles Nutzungskonzept. Wenn Verkehrs- und Nutzflächen geschickt abwechseln, spart das Platz. Eine geschickte Planung verkürzt die Wege - praktisch für Eltern wie auch für Rollstuhlfahrer. Elemente, die das Wohnen in späteren Jahren behindern, wie zum Beispiel Türschwellen müssen verschwinden. Die Haustür sollte mindestens 90, Zimmertüren 80 Zentimeter breit ausfallen. Wichtig ist auch, dass Lichtschalter und Griffe in Sitzhöhe angebracht werden, so dass sie gut erreichbar sind.

Oft kommt die praktische Gestaltung auch einer optischen Aufwertung gleich: Die bodengleiche Dusche hat es schon längst unter die großen Wohntrends geschafft. Bodentiefe Fenster wirken elegant und lassen deutlich mehr Licht ins Haus. Licht ist überhaupt wichtig in einem barrierefreien Haus - besonders dort, wo gerne Stürze passieren. Übergangsbereiche zwischen Hell und Dunkel, wie der Hauseingang, und auch Treppen sollten auch immer ausreichend beleuchtet sein.

Smarthome mal anders
Mit einem barrierefreien Umbau wird aus einem Haus ein Smarthome. Denn auch die technische Ausstattung des Hauses muss an die Herausforderungen der unterschiedlichen Lebensphasen angepasst werden. Werden viele Leerrohre im Haus verlegt und die Steckdosen geschickt verteilt, ist die Elektroinstallation fürs Babyfon, die Playstation und den Treppenlift gewappnet. In jeder Lebensphase praktisch sind auch bewegliche Elemente - ein fahrbares Waschbecken im Bad, eine anpassungsfähige Arbeitsplatte in der Küche und elektrisch gesteuerte Fenster und Rollläden erleichtern den Alltag erheblich.

Barrierefreiheit bringt deutlich mehr Wohnkomfort
Die Umbau-Maßnahmen zeigen: Barrierefreiheit ist in erster Linie eine Investition in mehr Wohnkomfort. Das Haus kann flexibel auf die Bedürfnisse der Bewohner angepasst werden. Bei Familienzuwachs macht so der Kinderwagen deutlich weniger Probleme. Und den Kindern drohen viel weniger Stolperfallen als in einem normalen Haus mit seinen vielen Stufen. Im Alter ist barrierefreies Wohnen die Voraussetzung für einen selbstbestimmten Lebensabend in den eigenen vier Wänden. So können ältere Menschen auch bei veränderten Bedürfnissen und körperlichen Einschränkungen im gewohnten Wohnumfeld bleiben.

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Quelle: W&W / Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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