17.01.2019
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Die 3 wichtigsten Trends für die Sanierung 2019 / 2020

Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit sind die Top-Themen

Zero Waste ist nur ein Trendthema in den sozialen Netzwerken? Mitnichten! Längst führen wichtige Themen wie Schonung der Ressourcen und Recycling auch zu Neuentwicklungen in der Baubranche. Neben Nachhaltigkeit ist die Barrierefreiheit einer der wichtigen Trends, kombiniert mit Elementen des Smart Home. Wir haben uns auf der BAU in München nach den aktuellen Trends für die Sanierung umgesehen.

BAU 2019Bild größer anzeigen
Messe BAU 2019: Neben Nachhaltigkeit ist die Barrierefreiheit einer der wichtigen Trends, kombiniert mit Elementen des Smart HomeFoto: Energie-Fachberater.de
Rückbaubares WDVSBild größer anzeigen
Zero Waste bei der Fassadendämmung: Das erste Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS), das nach seinem Rückbau sortenrein getrennt und wiederverwertet werden kannFoto: Saint-Gobain Weber GmbH
Barrierefreie Musterimmobilie der Gesellschaft für Gerontotechnik auf der BAU 2019Bild größer anzeigen
Barrierefrei wohnen: Wie vielfältig die Lösungen für Barrierefreiheit bereits sind, zeigte die Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik auf der BAUFoto: Energie-Facherater.de
Aco-Messestand BAU 2019Bild größer anzeigen
Das Smart Window mit Feuchtesensor weiß genau, wann der Keller gelüftet werden mussFoto: Energie-Fachberater.de

Alle zwei Jahre trifft sich die internationale Baubranche in München zur BAU, einer der weltweit größten Baumessen. Viele namhafte Hersteller sind dort vertreten und zeigen ihre Neuheiten rund um Neubau und Sanierung. Die Trends für die kommenden Jahre sind nachhaltig und barrierefrei:

Trend 1: Nachhaltigkeit - Zero Waste und Baumaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen
Die Baubranche ist einer der größten Verbraucher von Ressourcen. Und auch wenn Häuser für eine lange Lebensdauer erstellt werden, so gibt es doch immer wieder Veränderungen: Renovierung, Sanierung, Anbau, Umbau. All diese Anpassungen an die Lebenslage und Nutzungsgewohnheiten erzeugen Baustoff-Abfälle und Müll, der gemischt entsorgt wird und für eine weitere Nutzung verloren ist. Deshalb setzen die ersten Baustoff-Hersteller jetzt auf Baustoffe und Systeme, die am Ende ihrer Lebensdauer sortenrein getrennt und wiederverwertet werden können. So wurde auf der BAU das erste Zero Waste Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) vorgestellt, das statt auf Einmalnutzung wertvoller Ressourcen auf Recycling und einen Rohstoffkreislauf setzt.

Auch Bau- und Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen haben sich vom Nischenthema zum Trend gemausert. Ob Lehm, Schafwolle, Zellulose, Holz oder pflanzliche Fasern wie Hanf - sie alle haben einen Platz im Angebot der Baustoff-Hersteller erobert.

Trend 2: Barrierefreiheit - schwellenlos glücklich
Es ist noch nicht lange her, da wurde Barrierefreiheit vor allem mit dem Wohnen im Alter gleichgesetzt. Doch in den vergangenen Jahren hat sich viel getan - und zwar bei Funktionalität wie auch Design! Barrierefreie Lösungen für Hausbau und Sanierung sind heute jung und modern, allen voran die bodengleiche Dusche und insgesamt das barrierefreie Bad. Auch für den schwellenlosen Übergang auf Balkon und Terrasse sind inzwischen Systeme erhältlich, bei denen auf ein ansprechendes Design nicht verzichtet werden muss und zusätzlich noch die Entwässerung überzeugend gelöst wird. Für komfortable und sichere Lösungen an der Schnittstelle verschiedener Gewerke arbeiten auch immer öfter mehrere Hersteller in der Entwicklung zusammen, wie zum Beispiel im Bereich Fenster, Terrasse und Entwässerung. So lassen sich Fehler in der Ausführung minimieren und die Eigentümer profitieren von Komfort wie Sicherheit. Dass Barrierefreiheit keinesfalls altbacken daherkommt, hat auch die Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik in einem Musterhaus auf der BAU gezeigt: Vom barrierefreien Zugang über die Ausstattung von Bad und Küche bis hin zu automatisch öffnenden Innentüren und Lichtgestaltung wurde das ganze Spektrum der Möglichkeiten gezeigt.

Trend 3: Smart Living
Kaum ein Bauteil kommt heute ohne smarte Funktionen aus. Von der Heizung über die Haustür bis zum Kellerfenster ist Automation angesagt. Feuchter Keller adé, wenn das Kellerfenster über einen Feuchtesensor erkennt, wann es Zeit zum Lüften ist. Smarte Funktionen sind auch immer öfter der Tür- und Tor-Öffner bei Haustür und Garage. Höhenverstellbare Arbeitsplatten der Küche, WCs und Waschtische schlagen den Bogen zum Trendthema Barrierefreiheit.

Intelligent geplant und smart ausgestattet - das zeichnet ein Haus heute aus, für alle Bewohner und in allen Lebensphasen!  

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Quelle: Energie-Fachberater.de / BAU München
 

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