10 Jahre Ratgeber Sanierung
18.12.2013

Die richtige Beleuchtung für die dunkle Jahreszeit

So wird es mit Energiesparlampen und LEDs gemütlich

Kurze Tage, lange Nächte, im Winter ist Tageslicht Mangelware. Zur Wintersonnenwende im Dezember lässt sich die Sonne fast gar nicht blicken. Um so wichtiger ist die richtige Beleuchtung im eigenen Zuhause. Auch mit Energiesparlampen und LEDs, den sparsamen Nachfolgern der Glühbirne, kann es richtig gemütlich werden. Vorausgesetzt, die Wahl ist auf die richtige Lampe gefallen. Hier die wichtigsten Tipps für den Lampenkauf.

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Das einhellige Vorureil gegenüber Energiesparlampen ist unbegründet: Moderne Energiesparlampen bieten eine große Auswahl an unterschiedlichen Lichtfarben, kalt und warm Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

Schon seit 2012 sind die herkömmlichen Glühbirnen nicht mehr erhältlich. Spätestens wenn die letzte Birne aus dem eisern gehüteten Vorrat aufgebraucht ist, müssen neue Lampen her - und zwar Energiesparlampen.

Energiesparende Beleuchtung für alle Fälle
Die Vorurteile gegenüber LEDs und Halogenlampen halten sich hartnäckig: Werden die teuren Energiesparlampen überhaupt hell genug? Richtig gemütlich wird es mit der neuen Beleuchtung doch auch nicht - von der komplizierten Entsorgung ganz zu schweigen. Und spart sie überhaupt so viel Energie, wie behauptet? Die meisten Einwände sind unbegründet. Energiesparlampen stehen ihrer beliebten Vorgängerin, der Glühbirne, auch in puncto Gemütlichkeit in nichts nach. Dafür erhellen sie das Haus weitaus energiesparender. Eine LED-Lampe spart gegenüber einer 60-Watt-Glühlampe bei einer Nutzungsdauer von 10.000 Stunden 138 Euro. Auch mit Energiesparlampen ist ein satter Gewinn drin, sie sparen 132 Euro. Nicht ganz so sparsam sind Halogenlampen: Mit ihnen spart man nur 34 Euro.

Die richtige Helligkeit
Beim Kauf von Energiesparlampen ist nicht mehr wie früher die Wattzahl, sondern die Lumenangabe (lm) entscheidend. Je höher die Lumenanzahl ausfällt, desto heller leuchtet die Lampe. Für Bereiche wie den Schreibtisch oder auch große Räume, in denen mehr Helligkeit benötigt wird, sind also Energiesparlampen mit hoher Lumenanzahl geeignet. Im Wohnzimmer oder im Schlafzimmer ist eine geringere Lumenanzahl ausreichend.

Warm oder kalt? Die richtige Lichtfarbe
Moderne Energiesparlampen bieten eine große Auswahl an unterschiedlichen Lichtfarben von warm bis kalt. Achten müssen Verbraucher auf den Kelvinwert (K): Je tiefer der Kelvinwert (K), desto wärmer wirkt das Licht. Während sich Südeuropäer auch bei kälterem Licht wohl fühlen, bevorzugen Nordeuropäer warme Lichttemperaturen. Das bedeutet: Für gemütliche Wohnbereiche eignen sich Lampen mit 2.500K oder 2.700K, darüber gibt es sachlich funktionales Licht ab 4.000K. Besonders gut für eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre sind tageslichtweiße Lampen mit 6.500K.

Energiesparlampen richtig entsorgen
Haben LED- oder Energiesparlampe ausgedient, müssen sie fachgerecht entsorgt werden. Die nächstgelegene Abgabemöglichkeit finden Verbraucher unter www.sammelstellensuche.de. Doch bis dahin kann es dauern. Eine Energiesparlampe hat eine Lebensdauer von rund 10.000 Stunden. Eine Glühbirne hingegen brennt gerade einmal 1.000 Stunden.

Die Wintersonnenwende, also der kürzeste Tag und die längste Nacht des Jahres, erwartet uns übrigens vom 21. auf dem 22. Dezember. Dann erreicht die Sonne auf der Nordhalbkugel die geringste Mittagshöhe über dem Horizont. Mit der richtigen Beleuchtung im Haus wird es aber auch an diesen Tagen richtig gemütlich.

 
 
 
Quelle: LIGHTCYCLE
 
 
 
 

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