10 Jahre Ratgeber Sanierung
19.08.2015

Diese Sanierungsmaßnahmen sind besonders beliebt

Top Fünf der energetischen Sanierung

Experten raten zwar oft zur kompletten Sanierung und weisen auf zusätzliche Einspareffekte hin, wenn das Haus in einem Zuge modernisiert wird - doch Hausbesitzer sanieren lieber Schritt für Schritt. Besonders beliebt bei den Einzelmaßnahmen sind der Einbau einer neuen Heizung, die Erneuerung der Fenster, Dachdämmung und Fassadendämmung.

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Diese Sanierungsmaßnahmen sind bei Hausbesitzern besonders beliebtFoto: Deutsche Energie-Agentur (dena)

Der Austausch der alten Heizung lag im vergangenen Jahr an der Spitze der fünf häufigsten Sanierungsmaßnahmen zur Senkung der Heizkosten. Das ergab eine Auswertung der Förderstatistik der KfW. Die neue Gasheizung oder Ölheizung mit Brennwerttechnik, Wärmepumpe, Solarthermie oder Pelletheizung wurden 2014 rund 56.500 Mal von der KfW gefördert. Der Einbau einer neuen Heizung war damit die am häufigsten unterstützte Einzelmaßnahme und besonders beliebt bei Hausbesitzern.

Am zweithäufigsten erneuerten Hausbesitzer nach der KfW-Statistik alte Fenster. Der Einbau moderner Fenster mit Wärmeschutzverglasung wurde rund 54.500 Mal gefördert. Auf Platz drei und vier der populärsten Einzelmaßnahmen folgen Dachdämmung (rd. 26.800) sowie Fassadendämmung (rd. 13.300). Auf Platz fünf liegt die Überprüfung und Optimierung bestehender Heizungsanlagen, zum Beispiel durch einen hydraulischen Abgleich (rd. 3.200).

Einzelmaßnahmen sind guter Einsteig in energetische Sanierung
Für Hausbesitzer mit begrenzten finanziellen Mitteln können Einzelmaßnahmen ein guter Einstieg in die schrittweise energetische Sanierung des Eigenheims sein. Der Einbau einer neuen Heizung, die Erneuerung der Fenster, eine Dämmung und weitere Maßnahmen werden von der KfW mit einem Investitionszuschuss von bis zu 5.000 Euro pro Wohneinheit gefördert. Für die Einbindung erneuerbarer Energien zur Warmwasserbereitung oder zum Heizen gibt es alternativ auch über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Zuschuss.

Sinnvolle Einzelmaßnahmen mit Energieberater festlegen
Welche Einzelmaßnahme am sinnvollsten ist, kann jedoch von Haus zu Haus unterschiedlich sein. Deshalb sollten Hausbesitzer vor jeder Sanierungsmaßnahme einen Termin mit einem qualifizierten Energieberater machen. Der Energieberater untersucht Bausubstanz und Heizung und gibt danach Empfehlungen für sinnvolle Verbesserungen. Dabei prüft er auch, ob die Sanierungsmaßnahmen wirtschaftlich ist. Eine solche Vor-Ort-Energieberatung in Ein- und Zweifamilienhäusern wird über das BAFA mit bis zu 800 Euro bezuschusst.  

 
 
 
Quelle: Deutsche Energie-Agentur (dena)
 
 
 
 

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