10 Jahre Ratgeber Sanierung
19.05.2015
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Einbau neuer Heizung in den kommenden Monaten besonders einfach

Ende der Heizperiode gibt Startschuss für Heizungsmodernisierung

Steigende Temperaturen, das Ende der Heizsaison - in den kommenden Monaten ist es für Hausbesitzer besonders einfach, eine neue Heizung einbauen zu lassen. Denn wenn die Heizung ohnehin nicht arbeiten muss, wirken sich die Arbeiten im Heizungskeller auch nicht negativ auf den Komfort aus. Deshalb gilt es jetzt Pläne zu schmieden, den Heizungsinstallateur zu kontaktieren und sich über Zuschüsse zu informieren.

Wohnhaus mit Photovoltaik-Anlage auf dem DachBild größer anzeigen
Erneuerbare Energien stehen hoch im Kurs, das BAFA gewährt üppige ZuschüsseFoto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

Für alle Hausbesitzer, deren Heizung schon mehr als 20 Jahre auf dem Buckel hat, wird es ohnehin höchste Zeit, an einer neuen Strategie für den Heizungskeller zu feilen. Und auch wenn die Heizung das Höchstalter noch nicht erreicht hat, lohnt es sich, einen Plan für die Heizungsmodernisierung in der Tasche zu haben. Denn meistens fällt die Heizung während der Heizsaison aus. Wenn sich eine Reparatur dann wirtschaftlich nicht mehr rechnet, ist guter Rat teuer. Wollen die Bewohner nicht im Kalten sitzen, muss die neue Heizung schnell eingebaut werden. Da bleibt oft keine Zeit für ausführliche Informationen, das Abwägen und Durchrechnen von Alternativen und die Beantragung von Förderung. Wer dagegen schon einen ausgeklügelten Plan in der Hinterhand hat, kann den Heizungsinstallateur schnell beauftragen und sich bald über günstige Wärme freuen.

Ölheizung und Gasheizung: Alle Möglichkeiten offen
Die günstigen Ölpreise im vergangenen Winter haben viele Hausbesitzer wieder mit ihrer Ölheizung ausgesöhnt, und auch die Gasheizung kam in Sachen Heizkosten gut weg. Wer beim gewohnten Brennstoff bleiben möchte, sollte auf Brennwerttechnik setzen. Diese spart deutlich Brennstoff und wird zudem noch von der KfW gefördert. Dass es allerdings nicht bei den niedrigen Ölpreisen bleiben wird, dürfte so ziemlich jedem Hausbesitzer bewusst sein. Wer also zukunftsfähig plant, sollte Gasheizung und Ölheizung um erneuerbare Energien ergänzen. Solarthermie oder ein Pelletofen zum Beispiel bieten sich an. Hohe Zuschüsse erleichtern die Entscheidung.

Apropos hohe Zuschüsse: Das BAFA hat gerade erst die Zuschüsse für das Heizen mit erneuerbaren Energien kräftig erhöht. Ein Grund mehr zu überlegen, ob die neue Heizung nicht vielleicht ohne fossile Brennstoffe auskommen kann. Der Heizungsinstallateur kann beraten, welche Variante zum eigenen Haus passt und welche Voraussetzungen für die Zuschüsse erfüllt werden müssen.

Förderbeispiele für das Heizen mit erneuerbaren Energien
Ein Einfamilienhausbesitzer plant, seine 20 Jahre alte Ölheizung durch eine ökologische, moderne Heizungsanlage auf Basis erneuerbarer Energien zu ersetzen. Wir zeigen, welche Zuschüsse er bei zwei verschiedenen Varianten erhalten würde:

Variante 1: Pelletofen in Kombination mit Solarthermie-Anlage
Für einen Pelletkessel mit Pufferspeicher erhält man eine Förderung von mindestens 3.500 Euro. Wird dieser Kessel mit einer Solarthermie-Anlage kombiniert, die eine Kollektorfläche von 14 Quadratmetern hat, Warmwasser bereitet sowie die Heizung unterstützt, kann der Eigentümer von weiteren 2.000 Euro Zuschuss profitieren. Für die Kombination beider Anlagen erhält er noch einmal 500 Euro. Für weitere Kosten beim Einbau der neuen Heizung (z. B. Schornsteinsanierung und Pelletlager) gibt es noch eine Zusatzförderung zur Heizungsoptimierung in Höhe von bis zu 2.750 Euro. So kann die Gesamtfördersumme für die neue Heizung auf mindestens 8.750 Euro ansteigen.

Varianten 2: Wärmepumpe
Der Hauseigentümer erhält für den Einbau einer Wärmepumpe (Erdwärme), die mit Flächenheizung im Bestandsgebäude eine Jahresarbeitszahl von 4,5 erreicht, neben der Basisförderung von 4.500 Euro zusätzlich 2.250 Euro Innovationsförderung. Für den Qualitätscheck der oberflächennahen Geothermieanlage nach einem Jahr durch den Heizungsinstallateur gibt es weitere 250 Euro Zuschuss, die Schnittstelle zum Lastmanagement und einen entsprechenden Pufferspeicher belohnt der Staat mit 500 Euro. In Summe erhält der Hausbesitzer 8.000 Euro, was die Kosten für die Bohrung in etwa begleicht.

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Quelle: Energie-Fachberater.de / Agentur für Erneuerbare Energien
 
 
 
 

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