01.08.2017
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Photovoltaik-Einspeisevergütung bleibt stabil bis Oktober

Fördersätze für Solarstrom von August bis Oktober 2017

Wegen des geringen Zubaus an Photovoltaik-Anlagen war die Einspeisevergütung für Solarstrom von Frühjahr 2016 bis Frühjahr 2017 stabil geblieben, seit Mai 2017 sanken die Fördersätze für Strom aus Photovoltaik-Anlagen erstmals wieder. Nun bleibt die Vergütung stabil bis Oktober 2017. Das gab die Bundesnetzagentur bekannt.

Hausdach mit Photovoltaik-AnlageBild größer anzeigen
Die schrittweise Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom aus Photovoltaik-Anlagen wird durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregeltFoto: www.Energie-Fachberater.de

Für kleine Photovoltaik-Anlagen bis 10 kWp gilt für August, September und Oktober 2017 folgende Einspeisevergütung:

  • ab 1.08.2017 --> 12,20 Cent pro kWh
  • ab 1.09.2017 --> 12,20 Cent pro kWh
  • ab 1.10.2017 --> 12,20 Cent pro kWh

Die Einspeisevergütung für alle Anlagengrößen finden Sie im Experten-Tipp Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen.

Solarstrom-Förderung orientiert sich am Zubau der letzten sechs Monate
Entscheidend für die Photovoltaik-Förderung ist der Zubau des letzten halben Jahres, der auf ein Jahr hochgerechnet wird.

Photovoltaik - ja oder nein? Lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage überhaupt noch? Vor dieser Frage stehen viele Hausbesitzer. Hier finden sie hilfreiche Tipps, wie sich Solarstrom vom eigenen Dach auf jeden Fall rechnet.

Beispielrechnung für Hausbesitzer: Solaranlagen als ökologische Geldanlage
Eine Beispielrechnung zeigt: Eine vierköpfige Familie in einem Einfamilienhaus, die einen jährlichen Stromverbrauch von 4.500 Kilowattstunden hat, kann mit einer durchschnittlich großen Solaranlage mit 4 Kilowatt installierter Leistung ohne die Hilfe eines Solarstromspeichers einen Eigenverbrauch von rund 35 Prozent erreichen. Die auf die nächsten 20 Jahre berechnete jährliche Rendite beträgt gut fünf Prozent, amortisiert hat sich die Anlage nach zwölf Jahren. Voraussetzung für einen guten Solarstrom-Ertrag ist allerdings eine durchdachte Planung, eine sorgfältige Installation der Anlage und ein Augenmerk der Bewohner auf die Steuerung des Eigenverbrauchs. Die Bewohner sollten etwa die Waschmaschine, den Trockner oder die Geschirrspülmaschine vor allem vormittags bis nachmittags nutzen, wenn die Sonne scheint. Ein noch höherer Eigenstromverbrauch ist mit einem Solarstromspeicher möglich.

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Quelle: Energie-Fachberater.de / Bundesnetzagentur / Zukunft Altbau
 

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