31.07.2018
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Photovoltaik-Einspeisevergütung sinkt ab August erstmals wieder

Fördersätze aus dem EEG für Solarstrom bis Oktober 2018

Nach einem ganzen Jahr stabiler Vergütungssätze für Solarstrom aus Photovoltaik sinkt die Einspeisevergütung jetzt erstmals wieder. Das gab die Bundesnetzagentur bekannt. Mit 12,08 Cent pro kWh Einspeisevergütung können Hausbesitzer kalkulieren, die bis Ende August 2018 eine Photovoltaik-Anlage installieren lassen, 11,83 Cent pro kWh sind es im Oktober 2018. Der Eigenverbrauch von Solarstrom ist aber schon längst lukrativer!

Photovoltaik-AnlageBild größer anzeigen
Die schrittweise Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom aus Photovoltaik-Anlagen wird durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt. Doch derzeit ist die Einspeisevergütung schon lange stabilFoto: Energie-Fachberater.de

Für kleine Photovoltaik-Anlagen bis 10 kWp gelten von August bis Oktober 2018 folgende Einspeisevergütung:

  • ab 1.08.2018 --> 12,08 Cent pro kWh
  • ab 1.09.2018 --> 11,95 Cent pro kWh
  • ab 1.10.2018 --> 11,83 Cent pro kWh

Die Einspeisevergütung für alle Anlagengrößen finden Sie im Experten-Tipp Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen.

Solarstrom-Förderung orientiert sich am Zubau der letzten sechs Monate
Entscheidend für die Photovoltaik-Förderung ist der Zubau des letzten halben Jahres, der auf ein Jahr hochgerechnet wird. Warum Photovoltaik und Solarstromspeicher auch 2018 voll im Trend liegen, lesen Sie hier.

Beispielrechnung für Hausbesitzer: Solaranlagen als ökologische Geldanlage
Eine Beispielrechnung zeigt: Eine vierköpfige Familie in einem Einfamilienhaus, die einen jährlichen Stromverbrauch von 4.500 Kilowattstunden hat, kann mit einer durchschnittlich großen Solaranlage mit 4 Kilowatt installierter Leistung ohne die Hilfe eines Solarstromspeichers einen Eigenverbrauch von rund 35 Prozent erreichen. Die auf die nächsten 20 Jahre berechnete jährliche Rendite beträgt gut fünf Prozent, amortisiert hat sich die Anlage nach zwölf Jahren. Voraussetzung für einen guten Solarstrom-Ertrag ist allerdings eine durchdachte Planung, eine sorgfältige Installation der Anlage und ein Augenmerk der Bewohner auf die Steuerung des Eigenverbrauchs. Die Bewohner sollten etwa die Waschmaschine, den Trockner oder die Geschirrspülmaschine vor allem vormittags bis nachmittags nutzen, wenn die Sonne scheint. Ein noch höherer Eigenstromverbrauch ist mit einem Solarstromspeicher möglich.

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Quelle: Energie-Fachberater.de / Bundesnetzagentur / Zukunft Altbau
 

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