10 Jahre Ratgeber Sanierung
05.07.2016
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Photovoltaik: Einspeisevergütung bleibt bis Herbst stabil

Einspeisevergütung für Solarstrom von Juli bis September 2016

Das freut Hausbesitzer mit Solarstrom-Plänen: Die Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen sinkt wie schon in den letzten Monaten nicht weiter ab. Die Fördersätze für Solarstrom bleiben vom 1. Juli bis zum 30. September 2016 stabil, weil der Zubau von Photovoltaik-Anlagen weiterhin deutlich unterhalb des Zubaukorridors liegt. Das gab die Bundesnetzagentur bekannt.

Hausdach mit Photovoltaik-AnlageBild größer anzeigen
Die schrittweise Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom aus Photovoltaik-Anlagen wird durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregeltFoto: www.Energie-Fachberater.de

Für kleine Photovoltaik-Anlagen bis 10 kWp gilt für Juli, August und September 2016 folgende Einspeisevergütung:

  • ab 1.07.2016 --> 12,31 Cent pro kWh
  • ab 1.08.2016 --> 12,31 Cent pro kWh
  • ab 1.09.2016 --> 12,31 Cent pro kWh

Die Einspeisevergütung für alle Anlagengrößen finden Sie im Experten-Tipp Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen.

Photovoltaik-Zubau geht zurück
Die Zubauzahlen der vergangenen zwölf Monate liegen mit etwa 1.366 Megawatt mehr als 1.000 Megawatt unterhalb des gesetzlich festgelegten Zubaukorridors von 2.400 bis 2.600 Megawatt. Als Folge stagnieren die Vergütungssätze für Strom aus Photovoltaik zur Freude der Hausbesitzer.

Photovoltaik - ja oder nein? Lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage überhaupt noch? Vor dieser Frage stehen jetzt viele Hausbesitzer. Hier finden sie hilfreiche Tipps, wie sich Solarstrom vom eigenen Dach auf jeden Fall rechnet.

Beispielrechnung für Hausbesitzer: Solaranlagen als ökologische Geldanlage
Eine Beispielrechnung zeigt: Eine vierköpfige Familie in einem Einfamilienhaus, die einen jährlichen Stromverbrauch von 4.500 Kilowattstunden hat, kann mit einer durchschnittlich großen Solaranlage mit 4 Kilowatt installierter Leistung ohne die Hilfe eines Solarstromspeichers einen Eigenverbrauch von rund 35 Prozent erreichen. Die auf die nächsten 20 Jahre berechnete jährliche Rendite beträgt gut fünf Prozent, amortisiert hat sich die Anlage nach zwölf Jahren. Voraussetzung für einen guten Solarstrom-Ertrag ist allerdings eine durchdachte Planung, eine sorgfältige Installation der Anlage und ein Augenmerk der Bewohner auf die Steuerung des Eigenverbrauchs. Die Bewohner sollten etwa die Waschmaschine, den Trockner oder die Geschirrspülmaschine vor allem vormittags bis nachmittags nutzen, wenn die Sonne scheint. Ein noch höherer Eigenstromverbrauch ist mit einem Solarstromspeicher möglich.

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Quelle: Energie-Fachberater.de / Bundesnetzagentur / Zukunft Altbau
 
 
 
 

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