10 Jahre Ratgeber Sanierung
31.01.2017
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Photovoltaik-Einspeisevergütung bleibt weiter stabil

Einspeisevergütung für Solarstrom von Februar bis April 2017

Das freut Hausbesitzer mit Solarstrom-Plänen: Die Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen bleibt weiterhin stabil. Trotz eines starken Dezembers war der Zubau von Photovoltaik-Anlagen nicht ausreichend für eine Absenkung der Förderung. Das gab die Bundesnetzagentur bekannt.

Hausdach mit Photovoltaik-AnlageBild größer anzeigen
Die schrittweise Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom aus Photovoltaik-Anlagen wird durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregeltFoto: www.Energie-Fachberater.de

Damit gilt bereits seit Oktober 2015 die fast gleiche Einspeisevergütung für Solarstrom ins öffentliche Netz. Für kleine Photovoltaik-Anlagen bis 10 kWp gilt für Februar, März und April 2017 folgende Einspeisevergütung:

  • ab 1.02.2017 --> 12,30 Cent pro kWh
  • ab 1.03.2017 --> 12,30 Cent pro kWh
  • ab 1.04.2017 --> 12,30 Cent pro kWh

Die Einspeisevergütung für alle Anlagengrößen finden Sie im Experten-Tipp Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen.

Neu: Förderung orientiert sich am Zubau der letzten sechs Monate
Neu bei der Photovoltaik-Förderung: Es ist nicht mehr der Zubau der letzten zwölf Monate entscheidend, sondern der Zubau des letzten halben Jahres, der auf ein Jahr hochgerechnet wird. Von Juli bis Dezember 2016 wurden knapp 1.013 Megawatt zugebaut. Damit liegt der auf ein Jahr hochgerechnete Zubau mit 2015 Megawatt weiterhin unterhalb des gesetzlich festgelegten Korridors von 2.500 Megawatt.

Photovoltaik - ja oder nein? Lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage überhaupt noch? Vor dieser Frage stehen jetzt viele Hausbesitzer. Hier finden sie hilfreiche Tipps, wie sich Solarstrom vom eigenen Dach auf jeden Fall rechnet.

Beispielrechnung für Hausbesitzer: Solaranlagen als ökologische Geldanlage
Eine Beispielrechnung zeigt: Eine vierköpfige Familie in einem Einfamilienhaus, die einen jährlichen Stromverbrauch von 4.500 Kilowattstunden hat, kann mit einer durchschnittlich großen Solaranlage mit 4 Kilowatt installierter Leistung ohne die Hilfe eines Solarstromspeichers einen Eigenverbrauch von rund 35 Prozent erreichen. Die auf die nächsten 20 Jahre berechnete jährliche Rendite beträgt gut fünf Prozent, amortisiert hat sich die Anlage nach zwölf Jahren. Voraussetzung für einen guten Solarstrom-Ertrag ist allerdings eine durchdachte Planung, eine sorgfältige Installation der Anlage und ein Augenmerk der Bewohner auf die Steuerung des Eigenverbrauchs. Die Bewohner sollten etwa die Waschmaschine, den Trockner oder die Geschirrspülmaschine vor allem vormittags bis nachmittags nutzen, wenn die Sonne scheint. Ein noch höherer Eigenstromverbrauch ist mit einem Solarstromspeicher möglich.

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Quelle: Energie-Fachberater.de / Bundesnetzagentur / Zukunft Altbau
 
 
 
 

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