10 Jahre Ratgeber Sanierung
25.01.2016
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Energetische Sanierung: Diese Maßnahmen bleiben gefragt

Neue Heizung und Fassadendämmung im Trend

Hausbesitzer ziehen einzelne Sanierungsmaßnahmen vor, Komplettsanierungen sind vergleichsweise selten. Die Bewohner konzentrieren sich auf einzelne Teile des Hauses - wie Heizung, Dach, Fenster oder Fassade. Doch welche Maßnahmen sind besonders nachgefragt? Architekten, Bauunternehmer und Heizungsinstallateure gehen davon aus, dass es in den kommenden drei Jahren bei Heizung und Fassadendämmung eine besonders hohe Nachfrage geben wird.

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Fachleute rechnen damit, dass eine Fassadendämmung und die Erneuerung der Heizung auch in den kommenden drei Jahren bei der Sanierung den Ton angebenFoto: Energie-Fachberater.de

Wer seine Heizkosten im großen Umfang senken möchte, müsste eigentlich eine Komplettsanierung vornehmen lassen. Doch viele Hausbesitzer scheuen den Aufwand und die hohen Kosten. Sie setzen eher auf einzelne Sanierungsmaßnahmen.

Architekten, Bauunternehmer und Heizungsinstallateure wurden nun befragt*, wie sie die Nachfrage nach bestimmten Sanierungsmaßnahmen einschätzen. Sie erwarten, dass die größte Nachfrage bei Heizungen zu erwarten ist. 45 Prozent der Befragten gehen zudem davon aus, dass in den kommenden drei Jahren zusätzlich die energetische Sanierung von Fassaden und Mauerwerken wichtig wird. Dagegen wird für Dach und Keller eher weniger Bedarf prognostiziert, obwohl diesen beiden Gebäudeteilen bei der energetischen Sanierung aus bauphysikalischer Sicht auch eine große Bedeutung zukommt. Im Mittelfeld der Nachfrage bewegen sich nach Einschätzung der Bauakteure die Bereiche Badsanierung sowie neue Fenster und Türen.

Dass die Nachfrage nach den verschiedenen Sanierungsmaßnahmen so unterschiedlich verteilt ist, liegt nach Auffassung der Befragten auch an der Förderung. So zielen die meisten Förderanreize der KfW auf die Fassadendämmung und die Heizungsmodernisierung. Die energetische Ertüchtigung von Dach- und Kellerbereichen wird hingegen nicht so stark gefördert. Ebenso haben viele Hausbesitzer nach Meinung der Fachleute beim Thema Energieeffizienz die Bereiche Fenster, Türen, Dach und Keller eher nicht im Blick haben.

*Für die Studie wurden 360 Branchenakteure wie Architekten, Bauunternehmer und SHK-Installateure gefragt. 

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Quelle: BauInfoConsult GmbH
 
 
 
 

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