10 Jahre Ratgeber Sanierung
25.02.2014

Feuchtigkeit und Schimmel im Haus sind vermeidbar

Gesund wohnen und Energie sparen dank Sanierung

Eine Dämmung bringt Schimmel ins Haus, heißt es immer wieder. Können Hausbesitzer also nur auf Kosten der Wohngesundheit Energie sparen? Von wegen! Mit den richtigen, ganzheitlichen Maßnahmen von der maßgeschneiderten Wärmedämmung bis zum wohldosierten Heizen und Lüften lassen sich Energieverluste und Feuchtigkeitsschäden vermeiden.

Familie auf FußbodenBild größer anzeigen
Eine Sanierung mit Dämmung und Lüftungsanlage ist der beste Grundstein für gesundes und energiesparendes Wohnen im AltbauFoto: Energie-Fachberater.de/Image Source Limited

Ein gesundes Raumklima ist abhängig von einer angenehmen Temperatur, der Luftfeuchtigkeit und einer guten Luftqualität. Staut sich in Innenräumen zuviel Feuchtigkeit, lässt Schimmel im Haus nicht lange auf sich warten. Feuchtigkeit muss deshalb abgeführt werden. Was im zugigen Altbau praktisch von allein passierte, wird nach der Sanierung zur Aufgabe. Schließlich soll ein sanierter Altbau möglichst luftdicht gedämmt sein, so dass kein Lüftchen mehr weht. Doch mit einer maßgeschneiderten Sanierung bekommen Hausbesitzer das Problem in den Griff. Der direkteste Weg zum gesunden und energiesparenden Wohnen ist eine gute Dämmung plus Lüftungsanlage.

Neues Leben ohne Feuchtigkeitsschäden und Schimmel
Ist ein Feuchtigkeitsschaden oder Schimmel im Haus aufgetreten, hilft nur genaue Ursachen-Forschung. Die Feuchtigkeitsquellen im Haus sind vielfältig. Feuchte kann von außen ins Haus dringen (durch Risse, schadhafte Abdeckungen/Abdichtungen, undichte Fenster/Türen, defekte Leitung). Es kann aber auch sein, dass die natürlich auftretende Raumluftfeuchtigkeit (durch Atmung, Kochen, Pflanzen, Wäsche etc.) nicht richtig abgeführt wird. Trifft diese auf kalte Wandoberflächen, weil die Wärmedämmung fehlt oder durch Wärmebrücken unterbrochen wird, ist Schimmel-Bildung die Folge.

Dämmung gegen Wärmebrücken
Eine Wärmedämmung verhindert, dass das Haus auskühlt. Bleibt die Heizwärme im Hausinneren, kann an den warmen Wandflächen keine Feuchtigkeit mehr kondensieren. Auch typische Wärmebrücken (zum Beispiel am Fenster) können mit einer Wärmedämmung beseitigt werden. So wird dem Schimmel kein Raum geboten, sich im Haus auszubreiten.

Heizen und lüften im sanierten Altbau
Um möglichst viel Energie zu sparen, ist bei der Sanierung Luftdichtheit oberstes Gebot. Dementsprechend muss auch das Lüftungsverhalten angepasst werden. Am sichersten ist die Lüftung per Lüftungsanlage. Lüftungssysteme sorgen für einen kontinuierlichen Luftaustausch,  Feuchtigkeit wird permanent abgeführt. Wer per Hand lüften will, muss regelmäßig für Durchzug sorgen. Mindestens dreimal am Tag - aber besser öfter - müssen die Fenster geöffnet werden. Während der Heizperiode müssen alle Räume ausreichend beheizt werden, damit die Oberflächentemperatur der Wände und Decken nicht zu stark abkühlt.

Regeln für ein gesundes Raumklima zum Nachlesen
Mehr Tipps gegen Schimmel im  Haus gibt es in unserem Ratgeber Schimmel. Auch die Verbraucherzentrale zeigt in ihren Ratgebern Wege zum gesundheitsbewussten und energiesparenden Wohnen auf. Im Ratgeber "Feuchtigkeit und Schimmelbildung" erfahren Hausbesitzer, was sie tun können, um Schimmel-Schäden zu vermeiden und wie Schimmel-Befall fachgerecht beseitigt wird. Der Ratgeber "Feuchtigkeit im Haus" klärt auf zu typischem Vorkommen, Ursachen und Problemen von Feuchtigkeit im Haus und informiert zu Lösungsmöglichkeiten, Kosten und Risiken.

 
 
 
Quelle: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen / Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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