02.10.2018

Förderung für Sanierungsfahrplan in Baden-Württemberg läuft aus

Hausbesitzer können alternativ BAFA-Förderung nutzen

Seit rund drei Jahren wird in Baden-Württemberg der Sanierungsfahrplan für Wohngebäude gefördert. Mit diesem Plan können Hausbesitzer die Anforderungen nach dem Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) teilweise erfüllen. Zum Ende dieses Jahres wird die Förderung nun eingestellt. Der Grund: Es gibt eine attraktive Alternative in Form einer BAFA-Förderung.

Fassadensanierung: Haus mit GerüstBild größer anzeigen
Schritt für Schritt sanieren - mit einem Sanierungsfahrplan behalten Hausbesitzer den ÜberblickFoto: Energie-Fachberater.de

Die Anforderungen des EWärmeG in Baden-Württemberg können Hausbesitzer weiterhin teilweise mit dem Sanierungsfahrplan erfüllen, die Förderung des Bundeslandes über die L-Bank läuft allerdings Ende 2018 aus. Anträge auf Zuschüsse für Sanierungsfahrpläne nimmt die L-Bank bis 31. Dezember 2018 entgegen. Die Abrechnung ist auch noch in 2019 möglich.

BAFA-Zuschuss ist finanziell attraktiver
Hausbesitzer stehen aber dann nicht ohne Förderung da! Längst gibt es nämlich eine attraktive Alternative mit deutlich höheren Zuschüssen: Die BAFA-Förderung für die Vor-Ort Beratung. Dort können Hausbesitzer wählen, ob sie am Ende einen Bericht oder einen Sanierungsfahrplan erhalten wollen. Statt 200 Euro Zuschuss für ein Ein- oder Zweifamilienhaus und maximal 500 Euro Zuschuss für ein Mehrfamilienhaus wie bei der Förderung in Baden-Württemberg beträgt der BAFA-Zuschuss 60 Prozent der förderfähigen Beratungskosten, maximal 800 Euro für ein Ein- und Zweifamilienhaus und maximal 1.100 Euro für Wohngebäude mit drei und mehr Wohneinheiten.  

 
 
 
Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft BaWü / Energie-Fachberater.de
 

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