06.02.2017
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Heizkostenvergleich Altbau 2017

Hilfe bei der Entscheidung für eine neue Heizung

Die Heizkosten sind im Altbau immer ein Thema! Und auch bei der Auswahl einer neuen Heizung fragen sich Hausbesitzer, welche Heiztechnik künftig die niedrigsten Heizkosten verspricht. Doch wie findet man das raus? Woher die Daten für einen Kostenvergleich verschiedener Systeme für Heizung und Warmwasser in Altbauten nehmen? Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) stellt einen aktuellen Heizkostenvergleich bereit.

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Neue Heizung gesucht? Der Heizkostenvergleich Altbau 2017 hilft bei der OrientierungFoto: BDEW

Der "BDEW-Heizkostenvergleich Altbau 2017" zeigt einen Vergleich der Gesamtkosten verschiedener Systeme zur Heizung und Warmwasserbereitung in Altbauten. Mit der Veröffentlichung bekommen Hausbesitzer einen guten Überblick über die aktuelle Kostensituation im Sanierungsfall. Bei allen Varianten wird von einem einheitlichen baulichen Wärmeschutz der Gebäudehülle ausgegangen, wie ihn etwa 20 bis 25 Jahre alte Häuser beziehungsweise teilsanierte Altbauten aufweisen. Der Heizkostenvergleich enthält detaillierte Berechnungen aller Kostenbestandteile der Heizungserneuerung. Es werden nahezu alle gängigen, aber auch innovativen Heizungssysteme betrachtet - von der Teilsanierung im Einfamilienhaus bis zur Komplettsanierung eines Mehrfamilienhauses.

Beispielrechnungen für Einfamilienhaus und Mehrfamilienhaus
Für zwei Mustergebäude - ein Einfamilienhaus und ein Sechsfamilienhaus - werden Modernisierungsvarianten (Teil- u. Komplettsanierung) mit unterschiedlichen Technologien und Energieträgern durchgerechnet und Einsparmöglichkeiten detailliert dargestellt. Die Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus zeigt zum Beispiel: Beim Tausch der alten Gasheizung gegen einen modernen Erdgas-Brennwertkessel lassen sich jährlich bis zu 750 Euro Energiekosten sparen. Der Kesseltausch ist nicht nur wirtschaftlich, sondern entlastet auch die Umwelt: Es werden über 3 Tonnen CO2 eingespart. Setzt man bei der Sanierung zusätzlich auf Erneuerbare Energien, lassen sich ebenfalls deutliche CO2-Einsparungen erreichen. So spart eine Wärmepumpe rund 6,4 Tonnen CO2 gegenüber einer rund 25 Jahre alten Ölheizung. Der Einbau innovativer und effizienter Technologien wie etwa einer Brennstoffzellenheizung, einer Erdwärmepumpe oder einer Pelletheizung erfordert höhere Investitionen. Die aktuell hohen Fördersätze für diese Technologien, beispielsweise für Brennstoffzellen, können die Wirtschaftlichkeit gegenüber vergleichbaren Heizungssystemen aber verbessern.

Welche Heizung im individuellen Fall die effizienteste Lösung ist, sollten Hausbesitzer in enger Abstimmung mit ihrem Heizungsinstallateur sowie ihrem regionalen Energieversorger klären. Der "BDEW-Heizkostenvergleich Altbau 2017" kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

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Quelle: BDEW
 

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