Wärmeschutz-Bodentreppe
 
01.02.2017
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Heizung zu teuer, Kosten zu hoch? Das kann jeder dagegen tun!

Vier häufige Probleme im Heizungskeller und die Lösung dafür

In Heizungskellern von Altbauten treffen Experten selten auf Anlagen, bei denen alles rund läuft. Viele Heizkessel arbeiten ineffizient - sie verbrauchen zu viel und treiben die Heizkosten unnötig in die Höhe. Doch schon mit geringem Aufwand können Hausbesitzer Verbrauch und Kosten spürbar senken. Die vier häufigsten Probleme im Heizungskeller und deren Lösung sind hier zusammengefasst.

Austausch heizungspumpeBild größer anzeigen
Heizungen im Altbau laufen selten rund. Doch mit geringem Aufwand wie dem Einbau einer neuen Heizungspumpe kann man Verbrauch und Kosten senken.Foto: Intelligent heizen/VdZ

Problem 1 - zu warmes Heizungswasser
Ist das Heizungswasser wärmer als nötig, kann es auf seiner Tour durch das Heizsystem nicht genug Wärme abgeben. Die Räume werden zwar schön warm, doch die Heizkörper sind viel zu heiß und das Heizwasser ist nicht ausreichend abgekühlt, wenn es in den Heizkessel zurückströmt. Gerade bei alten Heizungen führt das dazu, dass das Heizungswasser nur kurz wieder erwärmt wird. Das häufige Ein- und Ausschalten des Heizkessels wiederum ist für einen hohen Verschleiß und unnötige Energieverluste verantwortlich. Eine regelmäßige Taktung ist sparsamer.
Problemlösung: Durch eine Veränderung der Heizkurve an der Heizungsregelung lässt sich die Temperatur im Heizsystem verringern. Dadurch kühlen sich die überheizten Heizkörper ab,m die Räume bleiben aber dennoch warm.

Problem 2 - schlecht oder gar nicht gedämmte Rohrleitungen

Heizungsrohre, die durch unbeheizte Räume führen (was im Heizungskeller ja meistens der Fall ist), müssen gedämmt sein, sonst geht sehr viel Wärme verloren.
Problemlösung: Rohrleitungen für Heizung und Warmwasser sollten konsequent gedämmt werden, das schreibt übrigens sogar die Energieeinsparverordnung (EnEV) vor.

Problem 3 - schlechte Verteilung des Heizungswassers
Häufig wird die Wärme im Heizsystem nicht gleichmäßig verteilt. Manche Heizkörper, typischerweise die im Erdgeschoss, sind viel zu warm, andere hingegen, häufig die in den Obergeschossen, nicht warm genug.
Problemlösung: Einen Heizungsinstallateur mit einem hydraulischen Abgleich beauftragen. Dabei werden die Thermostatventile an den einzelnen Heizkörpern so eingestellt, dass durch jeden Heizkörper genau die Menge an Heizungswasser fließt, die nötig ist, um den Raum zu heizen. So wird die Wärme optimal verteilt.

Problem 4 - Stromfresser Heizungspumpe
Nicht allen Hausbesitzern ist bewusst, dass ihre Heizung nicht nur Brennstoff, sondern auch Strom verbraucht. Vor allem alte Heizungspumpen sind wahre Stromfresser.
Problemlösung: Die Installation einer neue Umwälzpumpe - einer so genannten Hocheffizienzpumpe - kann den Stromverbrauch um mehr als die Hälfte verringern. Ideal ist es, wenn der Pumpentausch zusammen mit einem hydraulischen Abgleich durchgeführt wird.

Förderung für alle Probleme und Lösungen im Heizungskeller
Die gute Nachricht für Hausbesitzer: Alle diese Maßnahmen sparen nicht nur Brennstoff und damit Kosten, sondern werden auch noch großzügig gefördert. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergibt Zuschüsse für die Optimierung der Heizung wie die Einstellung der Heizungskurve, eine neue Heizungspumpe und den hydraulischen Abgleich sowie alle dafür erforderlichen Komponenten. Der Zuschuss beträgt 30 Prozent der Kosten. Achtung: Hausbesitzer müssen sich vor der Heizungsoptimierung auf der BAFA-Homepage für den Zuschuss registrieren.

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Quelle: Verbraucherzentrale Energieberatung / Energie-Fachberater.de
 

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