20.06.2017

Hitzefrei!? So behalten Hausbesitzer einen kühlen Kopf

Die besten Tipps für einen guten Wärmeschutz im Sommer

Nicht nur Sonnenanbeter können den warmen Monaten mehr Lebensqualität abgewinnen, auch Hausbesitzer wissen das Sommerleben auf Terrasse und Balkon zu schätzen. Der Spaß hört allerdings auf, wenn die Hitze durch alle Ritzen dringt und den Wohnkomfort in den eigenen vier Wänden erheblich beeinträchtigt. Sauna im Wohn- und Schlafzimmer braucht schließlich kein Mensch! Die besten Tipp zum sommerlichen Wärmeschutz.

Terrasse mit Markise und RollladenBild größer anzeigen
Damit die Sommersonne Wohnräume nicht aufheizt, leistet ein außenliegender Sonnenschutz wie Rollladen und Markise gute DiensteFoto: Bundesverband Rollladen und Sonnenschutz e.V. (BVRS)

Im Winter versucht man mit allen Mitteln, die teuer erzeugte Wärme im Haus zu behalten. Im Sommer hingegen soll die Sonnenhitze am besten erst gar nicht in die Wohnung gelangen. Für kühle Wohnräume im Sommer gibt es drei Ansatzpunkte:

  1. Eine gute Dämmung der Außenbauteile (wie z.B. am Dach und den Außenwänden) funktioniert im Winter wie im Sommer.
  2. Sonnenschutz an den Fenstern, unbedingt außen liegend.
  3. Geringe Abwärmeerzeugung durch Elektrogeräte, Beleuchtung, PC in der Wohnung.

Ein Rundgang durch das Haus hilft, die größten Hitze-Schwachstellen zu identifizieren und gezielte Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Station 1: Das Dach
Die exponierte Lage des Daches hat im Sommer zur Folge, dass die Sonne erbarmungslos zuschlägt. Den ganzen Tag über knallt sie aufs Dach. Ohne sommerlichen Wärmeschutz gibt es kein Entrinnen, die Räume in den oberen Geschossen heizen sich extrem auf, nach und nach breitet sich die Hitze im ganzen Haus aus. Dachdämmung oder Dachbodendämmung (je nachdem, ob das Dachgeschoss ausgebaut ist oder nicht) machen Schluss mit dem Hitzestau! Die Dämmung schirmt die Hitze ab, die Räume heizen sich nicht so stark auf, das Raumklima bleibt im angenehmen Rahmen.

Station 2: Fenster
Nach Süden ausgerichtet bescheren große Fenster Hausbesitzer im Winter solare Energiegewinne. Das spart Heizkosten. Im Sommer kann die Fensterfront allerdings zum Problem werden, wenn sich darüber das ganze Haus aufheizt. Zumindest für große Südfenster kann Sonnenschutzglas eine Lösung sein. Es besteht aus eingefärbten oder beschichteten Scheiben, die einem wesentlichen Teil der Wärmeeinstrahlung den Weg in den Raum versperren. Einen ähnlichen Schutz bieten - meist getönte - Reflexionsfolien, die nachträglich von innen auf die Glasflächen geklebt werden. Die Folie ist selbstklebend, jedoch begrenzt haltbar. Auf jeden Fall bewährt hat sich ein außen liegender Sonnenschutz für Fenster und Dachfenster! Geschlossene Rollläden und große Markisen können bei hohen Außentemperaturen viel bewirken. Wer sie zudem noch automatisch steuern lässt, kann sicher sein, am Abend Wohlfühltemperaturen vorzufinden.

Station 3: Haustechnik
Stichwort Smarthome: Wenn sich der Sonnenschutz automatisch steuern lässt, ist auch bei Abwesenheit immer die optimale Verschattung der Fenster gegeben und die Räume können sich nicht aufheizen. Noch komfortabler ist eine kontrollierte Wohnungslüftung oder die automatische Steuerung der Fensterlüftung. Wer sich eine Wärmepumpe einbauen lässt, sollte überlegen, ob eine reversible Wärmepumpe sinnvoll ist. Mit diesen Modellen kann im Sommer auch kühlen. Die Sonne zeigt über Wochen gar keine Gnade und ein Klimagerät ist die letzte Rettung? Dann sollten Hausbesitzer unbedingt auf energiesparende Technik achten! Sonst droht am Ende des Sommer eine teure Stromrechnung.

 
 
 
Quelle: Energie-Fachberater.de
 

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