10 Jahre Ratgeber Sanierung
23.07.2014
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Keller-Ausbau: Vom Lagerraum zum Lieblingszimmer

Mit Wärmedämmung Wohnreserven aktivieren

Welcher Hausbesitzer kennt das nicht? Im Keller sammeln sich immer mehr "Altlasten": Kisten, Möbel, Elektroschrott. Dabei könnte hier genauso gut ein Hobbyraum, ein privates Fitnessstudio oder ein Heimkino entstehen - wenn nur die Kellerräume nicht so kühl und ungemütlich wären. Eine Aufräumaktion reicht hier nicht aus. Was fehlt, ist vor allem eine gute Wärmedämmung.

Keller als Wohnraum: unterirdisches BüroBild größer anzeigen
Ob zweites Wohnzimmer, neuer Arbeitsplatz, Hobbyraum oder Wellness-Tempel, der Keller-Ausbau lässt Hausbesitzern buchstäblich viel FreiraumFoto: GÜF

Selbst wenn es auf den ersten Blick gar nicht so aussieht: In vielen Kellern schlummern Wohnreserven. Das gilt besonders, seit die Heiztechnik immer schlanker wird. Kleinere Geräte lassen Hausbesitzern Raum für Ideen. Wollten Sie schon immer ihr persönliches Fitness-Studio, eine eigene Sauna oder ein Heimkino? Dann nichts wie ab in den Keller! Auch ein Spielzimmer für den Nachwuchs, ein Partykeller oder eine Werkstatt finden im Keller Platz.

Ausbau: Was wird aus Ihrem Keller?
In erster Linie ist beim Keller-Ausbau also Fantasie gefragt. Abgesehen davon ist die wohl wichtigste Zutat eine effektive Wärmedämmung - und eine gute Abdichtung natürlich. Ist der Keller feucht, muss er zunächst trockengelegt werden. Schließlich sollten die neuen Wohnräume im Keller trocken und beheizbar sein. Spätestens im Winter wird es im Keller sonst ungemütlich. Und auch Schimmel soll keine Möglichkeit haben, sich auszubreiten. Mit einer umfassenden Kellerdämmung können Hausbesitzer für ein wohnliches und gesundes Klima sorgen. Daneben helfen neue Kellerfenster, die Wärme in den Wohnräumen zu halten, und lassen natürliches Tageslicht in den Keller.

Wärmedämmung bringt Wohnlichkeit
Im Wohnkeller ist eine Rundum-Dämmung gefragt: Neben den Kellerwänden sollte auch der Kellerboden gut gedämmt werden, um die neuen Wohnräume im Keller gegen das kalte Erdreich abzuschotten. Zumindest bei den Kellerwänden haben Hausbesitzer die Wahl zwischen einer Außendämmung (Perimeterdämmung) oder einer Innendämmung. Die Perimeterdämmung ist am effektivsten, allerdings aufwendig, relativ teuer und auch nicht immer machbar.

Achtung - Bauauflagen für Keller beachten!
Wichtig: Vor dem Kellerausbau sollten Hausbesitzer prüfen, ob sie für ihr Vorhaben eine Genehmigung brauchen und ob ihr Keller überhaupt dafür geeignet ist. Denn für den Kellerausbau gibt es bestimmte Bauauflagen: Für die Umwandlung in Wohnräume muss der Keller beispielsweise eine Mindesthöhe haben und über ausreichend große Fenster verfügen. Aber auch niedrigere, fensterlose Keller müssen kein Dasein als Rumpelkammer fristen. Eine zusätzliche Toilette oder eine Wellness-Landschaft sind durchaus erlaubt. 

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Quelle: Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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